Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage ist maßgeblich von der Einspeisevergütung abhängig, welche in Deutschland durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt wird. Die Höhe des Fördersatzes hängt vom Monat der Inbetriebnahme, dem Installationsort der Anlage und der installierten Leistung ab (s. Bundesnetzagentur). In das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunden, werden nach dem EEG dem Betreiber von bis zu 750 kWp großen PV-Anlagen über 20 Jahre sowie dem restlichen Inbetriebnahmejahr vergütet. Bei Anlagen über 750 kWp besteht die Möglichkeit einer 20-jährigen Vergütungszeit über Ausschreibungen, der Vergütungswert bestimmt sich aus dem bezuschlagten Gebotswert.

Nach §48 EEG 2017 wird auszugsweise auf folgenden Flächen eine Einspeisevergütung für PV-Anlagen bis 750 kWp gewährt:

  • Auf, an oder in einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage, errichtet zu einem anderen Zweck als der Erzeugung von PV-Strom
  • Auf Deponien nach § 38 BauGB
  • Im Bereich eines Bebauungsplans nach § 30 BauGB (Zeitpunkt der Aufstellung ist zu beachten):
  • In einem Gewerbe- oder Industriegebiet nach § 8 und § 9 Baunutzungsverordnung
  • Auf bereits versiegelten Flächen
  • Innerhalb eines 110-Meter-Seitenrandstreifen längs von Autobahnen und Schienenwegen
  • Konversionsflächen aus wirtschaftlicher, verkehrlicher, wohnungsbaulicher oder militärischer Nutzung
Entwicklung Einspeiseverguetung PV
 
 

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