Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Der vom Anlagenbetreiber erzeugte Strom sollte außer zur Netzeinspeisung ins öffentliche Stromnetz auch zum Eigenverbrauch genutzt werden. Die Kostenersparnis beim Eigenverbrauch ist häufig größer als die derzeitige Einspeisevergütung.

Je mehr die Stromkosten steigen, desto höher ist die Ersparnis und umso rentabler wird der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage. Bei Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 bis 1000 kW, werden zusätzlich ab dem 01.01.2014 nur noch 90 Prozent des erzeugten Solarstroms zum EEG-Einspeisesatz vergütet (Marktintegrationsmodell). Die restlichen 10 Prozent können entweder selbst genutzt werden oder sie werden jeweils zum aktuell Börsenstrompreis (ca. 4-5 Cent) vergütet. Beim Bau einer Anlage sollte diese somit möglichst gleich für den Eigenverbrauch ausgerüstet werden. Dazu gehört im Vergleich zu einer konventionellen Anlage mit Stromeinspeise- und Strombezugszähler ein Zähler für die Messung der Stromerzeugung. Anstelle des Strombezugs- und Stromeinspeisezählers kann auch ein Zweirichtungszähler eingesetzt werden. Damit die wirtschaftlichen Vorteile des Eigenverbrauchs voll ausgenutzt werden können, sollte der Zweirichtungszähler über alle Phasen saldierend zählen, d.h. die Ströme über alle Phasen miteinander verrechnen.

EIgenverbrauch


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