Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Gebäudebezogene Anlagen

Für die Installation von Gebäudeanlagen kommen folgende Montageformen in Betracht: 

 AbensbergKirche

    • Schrägdach
        • Aufdachmontage
        • Dachintegration
    • Flachdach
        • Aufdachmontage
        • Dachintegration
    • Fassadenintegration
    • Sonnenschutzelemente/ Vordächer
    • Schallschutzwände

 

Als Aufdachmontage bezeichnet man die dachparallele Montage auf einem Schrägdach mittels einer Unterkonstruktion aus Aluminium oder Stahl oberhalb der Dachziegel. Die Unterkonstruktion wird häufig mit Dachhaken an den Dachsparren montiert. Hierbei handelt es sich um die am häufigsten installierte Anlageform.

Bei der Dachintegration werden die Module anstelle der Dachziegel eingesetzt und dienen gleichzeitig der Dachabdichtung. Diese beiden Montageformen können sowohl auf einem Schräg-, als auch auf einem Flachdach angewendet werden.

Die Fassadenintegration von Solarmodulen ist vor allem an Büro- und Industriegebäuden zu finden, im Privatbereich eher als Verglasungen von Wintergärten. Die Kombination von Photovoltaik und Schallschutz wird immer mehr entlang von Verkehrswegen eingesetzt.

Freiflächenanlagen

IMG 5579 Der Begriff Freiflächenanlage bezeichnet Anlagen, die nicht an oder in unmittelbarer Nähe von Gebäuden installiert sind. Auf freien Flächen können Photovoltaikanlagen, vergleichsweise kostengünstig, wartungsfreundlich und optimal ausgerichtet aufgestellt werden. Allerdings wird eine erhöhte Vergütung für den eingespeisten Strom nur bei Freiflächenanlagen gezahlt, die auf Konversionsflächen wie stillgelegten Deponien, Altlasten, Industriebrache sowie an Bahnschienen bzw. Autobahnen gebaut werden. Der Großteil der Freiflächenanlagen ist fest aufgeständert, während andere ein bzw. zweiachsig nachgeführt werden.

Die Montage erfolgt auf sogenannten Modultischen, die durch Stützposten gehalten werden, ca. 1,5 m über dem Boden. Diese können lose oder mit Bodenfundamenten in den Boden gerammt werden. Die hohe Anbringung wird gewählt, um herabgleitendem Schnee die Möglichkeit zu geben, sich unterhalb des Tisches zu schichten, ohne tiefliegende Module zu beschädigen. Außerdem können dadurch die Mähintervalle auf Brachflächen verlängert werden.

Der genaue Flächenbedarf ist vorzugsweise nach der verwendeten Modultechnik, dem Modulabstand und der geplanten Gesamtnennleistung der Anlage auszurichten. Ebenso kann der Modulbedarf auch nach der Flächenverfügbarkeit ausgerichtet werden.

Ein höherer Sonnenstand z.B. im Süden Deutschlands, sowie ansteigendes Gelände bewirken, dass ein geringerer Modulreihenabstand gewählt werden kann. Von der insgesamt zur Verfügung stehenden Fläche sollte ein Flächennutzungsfaktor von 0,3 gewählt werden, um genügend Abstand zu gewährleisten und Verschattung vorzubeugen.


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