Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Der Arbeitszeitbedarf und der Wartungsaufwand von Photovoltaikanlagen sind sehr gering. Dennoch können Störungen Ertragseinbußen hervorrufen, weswegen eine regelmäßige Kontrolle der Anlage unabdingbar ist. Anzeige- und Kontrollgeräte überprüfen die Leistungsfähigkeit der Anlage und zeigen Störungen an. Datalogger erleichtern diese Leistungsprotokollierung. Sie zeichnen relevante Werte auf und visualisieren die Daten, wodurch PV-Systemfehler schnell erkannt werden können. Zur Anlagenüberwachung sind außerdem Servicedienstleister auf dem Markt vertreten, welche entsprechende Wartungsverträge anbieten. Häufige angebotene Dienstleistungen sind etwa Fernüberwachung, Sichtkontrolle, Wartungsarbeiten, Störungsbeseitigung, Reparaturen und Notdienst.

Zu den Wartungsarbeiten gehört auch unter Umständen die Reinigung der Anlage. Dies ist vor allem bei flach geneigten PV-Modulen und der dadurch geringeren Reinigungswirkung des Regens relevant. Besonders im Umfeld von Staub- und Schmutzemittenten (Verkehrswegen, landwirtschaftlichen Betriebe) ist die Verschmutzung ein wesentlicher Faktor. Bei Fremdvergabe können die Kosten bei 1,20 – 3,00 € pro Quadratmeter liegen. Schmutzablagerungen können den Stromertrag merklich reduzieren. Entsprechend muss der geringere Ertrag mit den Kosten der Reinigung wirtschaftlich abgewogen werden. Die Reinigung sollte mit entminieralisiertem Wasser/Regenwasser erfolgen, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Zum Einsatz kommen dabei Dachwaschlanzen und Rollbürsten, die an Teleskopstangen befestigt sind.


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