Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Für Erdwärmesonden werden über eine vertikale Bohrung von etwa 40 bis 100 m Tiefe Kunststoffrohre in das Erdreich verlegt, in denen ebenfalls Sole als Trägermittel zirkuliert. Ein Vorteil ist dabei, dass deutlich weniger Fläche benötigt wird, die außerdem bebaut werden darf. Da die Bohrungen jedoch mehrere Bodenschichten, unter anderem auch die Grundwasserschicht, durchdringen, sind vor der Planung einer Erdwärmesonde Kenntnisse über Bodenbeschaffenheit, Schichtenfolge des Bodens sowie die Grundwasserverhältnisse zusammenzutragen. Aufgrund der Erschließung der Grundwasserschicht sind eventuell auch wasserrechtliche Genehmigungen nötig. Bei einer Tiefe von mehr als 100 m ist die Anlage gemäß Bundesberggesetz anzeigepflichtig (Schabbach, Drescher & Kley 2012: Erdwärme in Ein- und Mehrfamilienhäusern).


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