Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Erdwärmekollektoren bestehen aus Kunststoffrohrsystemen, die horizontal in einer Tiefe von bis zu 1,5 m (0,2 m unter der Frostgrenze) verlegt werden (BDH & BWP 2011: Auslegung von oberflächennahen Erdwärmekollektoren). In den Rohren zirkuliert ein Gemisch aus Wasser und Glykol (Sole) als Trägermittel, das die Wärme aus dem Erdreich aufnimmt und wie oben beschrieben an das Heizsystem abgibt. Bei der Verlegung der Kollektoren wird etwa das 1,5 bis 2-fache der zu beheizenden Fläche benötigt, die zudem nicht bebaut werden und nur flach wurzelnde Pflanzen tragen darf. Diesen Nachteil gegenüber anderen Systemen gleicht eine solche Anlage aber mit vergleichsweise geringen Investitionskosten aus. Dennoch werden zunehmend Alternativen wie Grabenkollektoren und Erdwärmekörbe genutzt, die einen geringeren Flächenverbrauch haben (Schabbach, Drescher & Kley 2012: Erdwärme in Ein- und Mehrfamilienhäusern).


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