Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Generell wird im Bereich Geothermie anhand der Tiefe der Erdwärmequelle in zwei Kategorien unterschieden. Die oberflächennahe Geothermie bezieht sich auf Erdwärmenutzung bis zu einer Tiefe von 400 m und eignet sich für die Wärmeerzeugung und Gebäudekühlung. In Deutschland betrug der Anteil der oberflächennahen Geothermie an der Wärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien etwa 4,2 % (5.990 GWh). Die tiefe Geothermie nutzt die Erdwärme in Tiefen von über 400 m, in der Praxis zumeist von mehreren tausend Metern. Mit den dort vorhandenen Temperaturen kann nicht nur Wärme sondern auch Strom erzeugt werden. Im Jahr 2011 betrug der Anteil der 20 Anlagen in Deutschland im Wärmebereich etwa 0,2 % (307 GWh) an der Wärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien und 0,02 % (18,8 GWh) an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (StMUGV & BStWIVT 2008: Geothermie. Wärme aus der Erde; BMU 2012: Erneuerbare Energien in Zahlen).

 geothermie FMAnlagen zur Nutzung von Erdwärme


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