Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Generell wird der Bereich Geothermie anhand der Tiefe der Erdwärmequelle in zwei Kategorien unterschieden. Die oberflächennahe Geothermie bezieht sich auf Erdwärmenutzung bis zu einer Tiefe von 400 m und eignet sich für die Wärmeerzeugung und Gebäudekühlung. Die tiefe Geothermie nutzt die Erdwärme in Tiefen von über 400 m, in der Praxis zumeist von mehreren tausend Metern. Mit den dort vorhandenen Temperaturen kann nicht nur Wärme sondern auch Strom erzeugt werden. 2019 waren in Deutschland 37 Anlagen in Betrieb, mit einer installierten Wärmeleistung von 336,51 MW und einer installierten elektrischen Leistung von 37,13 MW (Bundesverband Geothermie 2019). Weitere Anlagen sind in der Planung.

 geothermie FMAnlagen zur Nutzung von Erdwärme

 

Bundesverband Geothermie (2019): Geothermie in Zahlen, online: https://www.geothermie.de/geothermie/geothermie-in-zahlen.html (letzter Abruf: 30.08.2019)

 


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