Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Nutzung von tiefer Geothermie ist auf das Vorhandensein von hohen Temperaturen und Fördermengen angewiesen. Da im Bereich der petrothermalen Geothermie noch Forschungsbedarf besteht, beschränkt sich die tiefe Geothermie in Deutschland zurzeit auf hydrothermale Nutzungen. In Deutschland gibt es dafür drei geeignete Gebiete: das Norddeutsche Becken, den Oberrheingraben und das Süddeutsche Molassebecken, welches zum größten Teil in Bayern liegt. Aufgrund des größeren Eingriffes ist für eine hydrothermale Nutzung auch der Planungsaufwand größer. Neben Probebohrungen und geowissenschaftlichen Analysen sind unter anderem auch ökologische Bilanzierungen und Risikoanalysen nötig (BMU 2011: Tiefe Geothermie). Eine Planungshilfe für Projekte zur Nutzung tiefer Geothermie ist der Bayerische Geothermieatlas.

 


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok