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Straubing, 3. Juli 2020 * Laut aktuellen Auswertungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellten die Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2020 einen neuen Rekordwert auf. Die Daten gehen aus der Datenplattform Energy-Charts hervor und belegen einen Anteil von 55,8 Prozent am Strommix in Deutschland. Windenergie- und Photovoltaikanlagen speisten gemeinsam 102,9 Terawattstunden (TWh) ein, während die Stromproduktion aus Kohle im gleichen Zeitraum stark zurückging. Der Anteil der Braun- und Steinkohle sank auf 13,9 Prozent bzw. 6 Prozent. Die Windenergie stellte mit einem Anteil von 30,6 Prozent die stärkste Energiequelle dar.

Auch im Strombereich seien die Folgen der Corona-Pandemie spürbar. So machte sich ab dem zweiten Quartal 2020 eine gesunkene Stromnachfrage aufgrund der zurückgefahrenen Industrieproduktion bemerkbar. Die Stromproduktion sank von 47,9 TWh zu Beginn des Jahres auf 36,0 TWh im Juni. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Unterschied besonders deutlich. Während im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 245,7 TWh verzeichnet wurden, lag die Last im gleichen Zeitraum des aktuellen Jahres bei 234,2 TWh. EIn Teil des Rückgangs lasse sich auf gesunke Exporte zurückführen.

Die Erneuerbaren Energien Sonne, Wind & Co. konnte im ersten Halbjahr 2020 136,1 TWh produzieren – 10,5 TWh mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil an der Nettostromerzeugung lag damit bei 55,8 Prozent, gegenüber 47 Prozent in 2019. Die Nase vorn hat dabei die Windenergie, die in 2020 bisher 75 TWh Energie bereitstellte. Da sind 11,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2019. Aber auch die Photovoltaik, die 27,9 TWh in das öffentliche Stromnetz einspeiste, konnte eine Steigerung von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen.

Mehr Details und Hintergründe zu den aktuellen Daten erhalten Sie beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unter: www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen.


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