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Straubing, 2. Dezember 2019 * Wie das Europäische Parlament in einer Pressemitteilung vom 29.11.2019 bekannt gibt, belege die aktuelle repräsentative Eurobarometer-Umfrage, dass das Thema „Klimawandel bekämpfen und unsere Umwelt, Ozeane und Biodiversität erhalten“ von den Europäerinnen und Europäern erstmalig als vorrangiges Thema für das Europäische Parlament gesehen wird. Bereits bei der Europawahl im Mai 2019 sei das Thema, insbesondere für junge Menschen, einer der Hauptgründe für die Teilnahme gewesen.

Der Kampf gegen den Klimawandel und Umweltschutz sei in 11 von 28 Mitgliedsstaaten am häufigsten als wichtigstes Thema für die Arbeit der EU-Abgeordneten genannt worden. Insbesondere in den skandinavischen Länder Schweden und Dänemark (62 und 50 Prozent), Niederlande (46 Prozent), aber auch in Deutschland (40 Prozent) führe der genannte Punkt die Liste der wichtigsten Themen an. EU-weit bestätigten 32 Prozent der europäischen Bürgerinnen und Bürger die Dringlichkeit des Themas.

Auch bei der Frage nach den dringlichsten Umweltthemen belege der Klimawandel in der Eurobaromenter-Umfrage bei einer absoluten Mehrheit der Europäerinnen und Europäer (52 Prozent) den obersten Listenplatz. Darauf folgten Luftverschmutzung (35 Prozent), Meeresverschmutzung (31 Prozent), Entwaldung und die wachsende Menge an Abfällen (jeweils 28 Prozent).

Zuletzt verabschiedete das Europäische Parlament am 28. November eine Resolution, mit der es den Klima- und Umweltnotstand ausruft. Die Resolution fordere die Kommission auf, dass alle neuen Gesetzes- und Haushaltsvorschläge mit dem Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, übereinstimmen.

Seit 1973 misst die sogenannte Eurobarometer-Umfrage, wie die europäischen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union wahrnehmen und was sie von ihr erwarten. Für die aktuelle Umfrage wurden in einer repräsentativen Stichprobe 27.607 Menschen befragt. Die vollständige Datenauswertung wird am 10. Dezember 2019 bekanntgegeben. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.europarl.europa.eu.


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