Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 30. August 2019 * Anfang 2021 fallen die ersten Photovoltaikanlagen aus der EEG-Vergütung, nachdem diese 20 Jahre mit einer festgelegten Einspeisevergütung gefördert wurden. Bis Anfang September ruft das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE im Zuge des SINTEG Projekts »C/sells« die Besitzer älterer PV-Anlagen auf, an einer Befragung nach Betriebsoptionen nach Auslaufen der Förderung teilzunehmen.

Die im Juli gestartete Umfrage richtet sich insbesondere an Betreiber von Photovoltaikanlagen, die in den nächsten fünf bis sechs Jahres aus der Förderung fallen und vor der Frage stehen, welche Optionen sich für einen Weiterbetrieb bieten.

Im Zuge der Befragung können die Anlagenbetreiber mehr über die weiteren Betriebsmöglichkeiten erfahren. Neben dem Abbau der Anlagen bieten sich, knapp zusammengefasst, vier Optionen: Der Weiterbetrieb der Anlage mit Speicher und damit Erhöhung des Eigenverbrauchs, Vermarktung des PV-Stroms über Drittanbieter oder eine Plattform, die Volleinspeisung ins Netz zu einer am Börsenstrompreis orientierten Vergütung oder die Verpachtung der Anlage.

Im Zuge des Projekts kooperieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit verschiedenen Verteilnetzbetreibern.

Die Umfrage läuft noch bis Anfang September auf der Webseite https://www.csells.net/PV-Studie.
Weitere Informationen zum Projekt bietet die Webseite des Fraunhofer ISE.


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