Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 29. Mai 2019 * Am 28.05.2019 stellten Bundesumweltministerin (BMU) Svenja Schulze und die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA) Maria Krautzberger die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2018 vor. Demnach ist die Bevölkerung mehrheitlich der Ansicht, dass wichtige Akteure (Industrie, Bund, Kommunen) zu wenig für Umwelt- und Klimaschutz tun. Alle zwei Jahre untersucht die Studie von BMU und UBA die Entwicklung des Umweltbewusstseins und –verhaltens in der deutschen Bevölkerung. Im Vergleich zur letzten Studie im Jahr 2016 ist die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes gestiegen.  

Die zwölfte Umweltbewusstseinsstudie seit 1996 belegt, dass die Bevölkerung den Umwelt- und Klimaschutz zu den Hauptproblemen, denen sich Deutschland gegenübersieht, erachtet.

Energie, Landwirtschaft und Verkehr sind die drei Schwerpunktthemen der diesjährigen Studie. Beim Thema Energie ist die Zustimmung zu allen Zielen der Energiewende sehr hoch. Rund 81 Prozent der Befragten stimmen zu, dass die Energiewende zu langsam vorangeht. 95 Prozent finden die Steigerung der Energieeffizienz durch neue Technologien für das Gelingen der Energiewende wichtig und 92 Prozent den Ausbau der Erneuerbaren Energien. 76 Prozent der Befragten kritisieren jedoch, dass die Kosten der Energiewende zu ungleich verteilt seien.

Weitere Ergebnisse der Studie sowie die Möglichkeit zum Download der Publikation gibt es auf der Seite der Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums.


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