Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 8. März 2019 * Auf einer Grundlage von 226.000 Verbrauchsdaten, liefert der Stromspiegel bundesweit gültige Vergleichswerte für den Stromverbrauch in Privathaushalten. Die diesjährigen Zahlen zeigen, wie hoch die Einsparpotenziale von Energie und CO2 tatsächlich noch sind. 18 Millionen Tonnen CO2 lassen sich laut Auswertung dem unnötigen Stromverbrauch in deutschen Haushalten zurechnen. Das jährliche Einsparpotenzial je Haushalt liegt bei rund 230 Euro, bundesweit bei geschätzten 9 Mrd. Euro.

Abhängig davon von der Wohnsituation und ob das Wasser im Haushalt mit Strom erwärmt wird oder nicht, ergeben sich besonders hohe Einsparpotenziale. Laut Stromspiegel kann besonders bei der Warmwassererzeugung, beim Waschen und Trocknen der Wäsche sowie bei Heizungspumpen, Beleuchtung und Informations- und Unterhaltungstechnik etliches an Strom eingespart werden.

Die Reduzierung des unnötigen Stromverbrauchs in Privathaushalten kann den Bewohnern dabei nicht nur helfen Geld zu sparen, sondern stellt auch einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und den Klimaschutz dar. Der Stromspiegel rechnet vor, dass die vermeidbaren CO2-Emissionen in etwa denen des Braunkohlekraftwerks Weisweiler im Rheinland entsprechen, einem der fünf klimaschädlichsten Kraftwerken in Europa.

Wie hoch das Einsparpotenzial je Haushalt ist, kann jeder einfach mithilfe des Online-Rechners auf www.stromspiegel.de herausfinden. Der Rechner ermittelt mit wenigen Eingaben das Sparpotenzial und listet konkrete Energiesparmaßnahmen auf. Anschauliche Tipps geben Hilfestellungen für das Sparen in allen Haushaltsbereichen.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok