Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. September 2018 * Zum zweiten Mal müssen sich Wind- und Solarkraftwerke in einem technologieoffenes Ausschreibungsverfahren behaupten. Projektierer von Photovoltaik- und Windprojekten können ihre Gebote bis zum 1. November 2018 (bzw. 2. November) bei der Bundesnetzagentur einreichen.

Branchenvertreter kritisieren die entstehende Konkurrenz zwischen Photovoltaik- und Windenergieanlagen, die nicht zielführend für die Realisierung einer kosteneffizienten Energiewende sei. Begründet wird die gemeinsame Ausschreibung seitens der Bundesregierung mit Vorgaben der Europäischen Kommission. Unter anderem habe diese solche Auktionen als Voraussetzung für die Genehmigung der EEG-Förderung festgelegt. Das technologieoffene Ausschreibungsverfahren wird zunächst im Zeitraum zwischen 2018 und 2020 mit je zwei Ausschreibungsrunden getestet.

In der ersten Ausschreibungsrunde bis zum 3. April 2018 zeichnete sich bereits ein Ungleichgewicht zugunsten der Photovoltaik ab. Viele Experten aus den Branchen halten es daher für sinnvoll, den parallelen Ausbau der beiden Technologien zu fokussieren.

Weitere Details zur Ausschreibung lassen sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur nachlesen.


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