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Letzte Stufe der „EU-Lampenverordnung“ tritt am 1. September 2018 in Kraft

Wärmebild Glühbirne ESL LEDStraubing, 23. August 2018 * Am 1. September 2018 tritt die letzte Stufe der „EU-Lampenverordnung“ in Kraft. Da Halogenleuchtmittel die ab dann geltenden Energieeffizienzanforderungen nicht mehr erfüllen, dürfen sie ab 1. September 2018 in allen 28 EU-Staaten nicht mehr produziert werden. Restbestände dürfen allerdings auch nach September noch verkauft werden.

 

Durch eine ausschließliche Nutzung von LED-Leuchten könnte laut EU-Kommission jährlich so viel elektrische Energie eingespart werden, wie Portugal in einem Jahr verbraucht.

Hintergrund des schrittweisen Auslaufens der Glühbirne und jetzt der Halogenleuchtmittel ist die sogenannte Ökodesign-Richtlinie der EU. Sie legt Anforderungen an die Energieeffizienz von Produkten fest. Eigentlich hätte nach der Glühbirne im Jahr 2012 die Halogenleuchtmittel im Jahr 2016 nicht mehr produziert werden dürfen. Die EU verlängerte die Frist jedoch um zwei Jahre.

Auch wenn LEDs in der Anschaffung teurer sind als Halogenleuchten, sind die Mehrausgaben durch den geringen Stromverbrauch und die dadurch entstehende Stromkostenersparnis schnell wieder ausgeglichen. Der BUND rechnet vor, dass eine Halogenleuchte inklusive Anschaffungskosten bei täglicher Brenndauer von drei Stunden über zehn Jahre hinweg Kosten von rund 160 Euro verursacht. Bei einer LED sind es hingegen nur 28 Euro.


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