Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 26. April 2018 * Beim Baden, Duschen, Waschen und Spülen fällt sogenanntes Grauwasser mit einer durchschnittlichen Temperatur von 30 °C an. Eine erhebliche Menge an Energie wird so täglich in die Kanalisation gespült. Dieses Potenzial machen sich Anlagen zur Grauwasser-Wärmerückgewinnung zu Nutze, die seit dem 1. März 2018 förderfähig sind. 

Für die Wärmerückgewinnung wird das Grauwasser zunächst separat erfasst. Nachdem ein Filter groben Schmutz entfernt hat, wird die Energie in einem Wärmetauscher an das Kaltwasser abgegeben. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern kann sich diese Art des „Wärme-Recyclings“ lohnen, da hier besonders viel Grauwasser anfällt und Warmwasser zu fast jeder Zeit benötigt wird.

Die Technik ist bisher wenig bekannt und wir nun vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Förderprogramms „Kleinserien Klimaschutzprodukte“ gefördert.
Die erste Förderperiode läuft die nächsten drei Jahre und unterstützt Duschrinnen und Duschwannen jeweils in Kombination mit einem Wärmeübertrager sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung. Die Förderung sieht bis zu 30 % der Investitionskosten vor.

Förderanträge werden laut BAFA erst nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2018 bewilligt, d. h. voraussichtlich nach der Sommerpause 2018.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.bafa.de/kkp unter Modul 3 „Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung in Gebäuden“.


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