Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


WeihnachtshausStraubing, 12. Dezember 2017 * Lichterketten, leuchtende Weihnachtssterne und die Leckereien im Ofen lassen in der Weihnachtszeit nicht nur die Häuser erstrahlen und das Haus weihnachtlich duften, sondern alle Jahre wieder auch den Stromzähler schneller laufen. Eine einfache Lichterkette verbraucht in fünf Wochen bei acht Stunden Leuchtdauer am Tag ungefähr so viel Strom wie ein effizienter Kühlschrank mit Gefrierfach in einem halben Jahr.

Um den Stromzähler nicht allzu sehr ins Schwitzen zu bringen, gibt es ein paar einfache Tipps zur Reduktion des Stromverbrauchs ohne bei der gemütlichen Stimmung Abstriche machen zu müssen.

Beim Kauf neuer Weihnachtsbeleuchtung sollte auf den Einsatz von LED-Lampen geachtet werden. Eine LED-Version gibt es mittlerweile von fast jedem Produkt egal ob Lichtschlauch, Lichterkette oder Leuchtvorhang. Im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln haben diese einen ca. 80 % geringeren Stromverbrauch. Generell kann der Stromverbrauch eines Produktes über die Leistungsangabe auf der Verpackung in Watt verglichen werden. Je geringer die Watt-Zahl ausfällt, desto weniger Strom verbraucht das Produkt. Eine besonders energiesparende Variante sind Lichterketten, die mit Solarzellen ausgestatten sind und ohne Stromanschluss betrieben werden können. Dabei reichen bereits die wenigen hellen Stunden im Winter aus, um das Produkt aufzuladen und zum Leuchten zu bringen. Auch der Einsatz von Zeitschaltuhren aus dem Baumarkt lohnt sich, um die Brenndauer der Weihnachtsbeleuchtung auf die abendliche Dunkelheit zu begrenzen.

Doch nicht nur die weihnachtliche Dekoration verbraucht Energie. Auch in der Küche wird beim Plätzchen backen und dem Zubereiten des Weihnachtsessens mehr Strom verbraucht als üblich. Ein paar Tricks helfen auch hier Energiekosten zu sparen. Das lange Vorheizen des Ofens ist bei neueren Modellen häufig nicht mehr nötig, da die gewünschte Temperatur bereits nach wenigen Minuten des Aufheizens erreicht wird. Ungenutzte Backbleche sollten vor dem Backen aus dem Ofen genommen werden, da diese sonst zusätzlich Hitze aufnehmen. Wird Umluft statt Ober-/ Unterhitze ausgewählt, kann rund ein Viertel an Energie eingespart werden. Außerdem sollte die Ofentür während des Backens immer geschlossen bleiben, da bei jedem Öffnen ca. 20 % der Wärme verloren gehen. Ähnliches gilt bei Töpfen. Wird mit Deckel gekocht, verringert sich der Energieverbrauch merklich.

So kann mit wenig Aufwand der weihnachtliche Stromverbrauch reduziert werden. Und getreu dem Motto „Weniger ist mehr“, spendet auch eine Kerze stimmungsvolles Licht für eine besinnliche Weihnachtszeit.



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