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Pressemeldung 233/16 des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zum vorrübergehenden Förderstopp des 10.000-Häuser-Programms

München, 25. November 2016 * Bayerns Energieministerin Ilse Aigner zieht eine positive Zwischenbilanz zum 10.000-Häuser-Programm. „Die Energiewende ist ohne eine Wärmewende nicht machbar. Rund 40 Prozent der Energie werden im Gebäudebereich verbraucht. Die Wärme ist der ungehobene Schatz der Energiewende“, so die Ministerin. „Dass das 10.000-Häuser-Programm so hervorragend angenommen wird, ist deshalb ein großer Erfolg – für das Klima, unsere Bürger, das örtliche Handwerk und die Industrie.“ Bereits Anfang November war im Programmteil Heizungstausch die maximal mögliche Anzahl von 5.000 Anträgen erreicht. Auch für den Programmteil EnergieSystemHaus können aufgrund der hohen Nachfrage 2016 keine Förderungen mehr beantragt werden. „Wir setzen die Förderung 2017 fort“, bestätigt die Energieministerin.

 

Seit dem Programmstart im September 2015 wurden im Programmteil EnergieSystemHaus 3.000 Anträge, im Programmteil Heizungstausch 8.000 Anträge gestellt. „Für jeden Förderfall stellen wir 1.000 bis 18.000 Euro zur Verfügung“, so Aigner. „Für das Programm sind insgesamt 90 Millionen Euro für vier Jahre eingeplant. Mit jedem Euro Förderung werden private Investitionen von bis zu 10 Euro mobilisiert. Der Tausch einer alten Ölheizung spart etwa 2 Tonnen CO2 jährlich.“

Das 10.000-Häuser-Programm ist das umfassendste Förderprogramm eines Bundeslandes für Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor. „Die energetische Gebäudesanierung ist eine Investition in die Zukunft, denn sie erhält und erhöht den Immobilienwert, steigert die Wohnqualität, spart Energiekosten, schützt das Klima, unterstützt das heimische Handwerk“, erklärt die Energieministerin. Um eine möglichst große Breitenwirkung zu erzielen und um die Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Lebenssituationen zu erreichen, gliedert sich das 10.000-Häuser-Programm in zwei Teile: der Programmteil EnergieSystemHaus zielt auf grundlegende Sanierungen oder energieeffiziente Neubauten. Der Programmteil Heizungstausch richtet sich an diejenigen, die als ersten Schritt zunächst die alte Heizung gegen ein innovatives, effizientes System ersetzen wollen. „Ziel ist es, Gebäude stärker in das Energiesystem der Zukunft zu integrieren“, so die Ministerin.

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
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