Das Landratsamt Rottal-Inn veranstaltet vom 05. bis 07. Mai 2017 die ersten "Klimatage Rottal-Inn". Einige Partner im Netzwerk Forst und Holz haben sich zusammen getan und bieten am Freitag, den 06. Mai von 16:00 bis ca. 19:00 Uhr ein herausragendes Informationsforum zu aktuellen Themen rund um das Thema Holzbau. Veranstaltungsort ist das Wasserschloss Mariakirchen

Programm Überblick:

16:00 Uhr: Beratungsstunde der Netzwerkpartner
17:00 Uhr: Prof. Steretzeder: "Holz von HAUS aus nachhaltig!"
17:30 Uhr: Architektin und Baubiologin Eva Bodemer und Miriam Kleinhenz: "Gesundheitsfaktor Holz"
18:00 Uhr: Moser, Hager, Brunthaler, Haas: "Besondere Holzbauwerke im Fokus!"

Bereits ab 16:00 Uhr beraten die Netzwerkpartner Forst und Holz zusammen mit proHolz Bayern über die Vorzüge der Holzverwendung als Baustoff. Gerne auch über die individuellen Lösungsmöglichkeiten von Bauaufgaben in Einzelgesprächen.

Die Schlossgespräche um 17:00 Uhr spannen einen Bogen von der Nachhaltigkeit des Holzes bis zu futuristisch anmutenden Bauten der Gegenwart. Professor Josef Steretzeder von der Hochschule Deggendorf zeigt auf, warum Bauen und Wohnen mit Holz angewandter Klimaschutz ist: Vom Wald bis zur Nutzung als Baustoff überzeugt Holz durch seine positive Energie- und Kohlenstoffbilanz. Steretzeder ist sich sicher: „Wenn Wälder zu vier Wänden werden, ist genau das aktiver Klimaschutz!“Eine Forschergruppe an der TU München geht der Frage nach, wie das Wohnen und Leben in Holzhäusern unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst.

Die Architektinnen und Baubiologinnen Eva Bodemer und Miriam Kleinhenz berichten über Ergebnisse einer interdisziplinären Studie, bei der alle Aspekte, die auf die Gesundheit des Menschen wirken, untersucht werden. Ausgehend von den baubiologischen und bauphysikalischen Eigenschaften des Holzes sollen die positiven Aspekte der Holzverwendung wissenschaftlich belastbar belegt oder widerlegt werden. Federführend sind die Lehrstühle für Holzbau und Baukonstruktion sowie Holztechnik an der TU München in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Clusterinitiative Forst und Holz../.         

In vier Fokus Beiträgen ab 18:00 Uhr erhalten die Besucher des Abends einen Einblick in „Tradition - Gegenwart und Zukunft des Holzbaus“ im Landkreis Rottal-Inn.Fokus 1 richtet sich auf die Tradition des Holzbaus. Karl-Heinz Moser legt dar, wie schon vor vielen hunderten von Jahren durch geschickte Baukonstruktion die Dauerhaftigkeit des Holzes bis in die heutige Zeit erreicht wurde. Diese Tradition des konstruktiven Holzschutzes ist für die Zimmereibetriebe von heute sogar gesetzliche Pflicht. Daher gehören chemische Holzschutzmittel der Vergangenheit an. Der Dachstuhl der Stadtpfarrkirche Pfarrkirchen dient Moser als Beispiel. Im Fokus 2 seht für Franz Hager der moderne Holz Stallbau. Heutzutage werden Ställe mit besonderem Wert auf das Tierwohl gebaut und dabei auf Licht- und Luft-Durchflutung Wert gelegt. Als Beispiel dient der Milchviehbetrieb von Wolfgang Watzinger in Moosham.Den Fokus 3, auf die Zukunft des Holzbaus, legen Michael Guggenberger von der Zimmerei Brunthaler und Martin Stummer von der Haas Fertigbau GmbH. Guggenberger demonstriert anhand des Massivholz Bungalows auf dem Gelände der Zimmerei Brunthaler, wie moderne Holzkonstruktionen den zukünftigen KfW 40 Standard schon heute realisieren können und wie aus Massivholz ein Bungalow mit Grasdach, Klimadecke und Massivholz Wänden entsteht.
Martin Stummer präsentiert mit dem Haas Musterhaus ein KFW 40PLUS Effizienzhaus. Für das PLUS sorgen unter anderem eine Photovoltaik-Anlage mit hauseigenem Stromspeicher, Paketbox und eine Elektrotankstelle. Alle 4 Gebäude stehen im Rahmen der Klimatage am Samstag zur Besichtigung offen.

Am Samstag von 13 Uhr bis 15 Uhr können die, am Freitag vorgestellten Holzbau Objekte, beichtigt werden:
-    Stadtpfarrkirche Simon und Judas Thaddäus in Pfarrkirchen
-    Milchviehbetrieb Wolfgang Watzinger, Moosham 37 in Eggenfelden
-    Massivholz Bungalow bei der Zimmerei Brunthaler Pfarrkirchener Straße 31 in Egglham
-    Musterhaus KFW 40 Plus auf dem Gelände der Haas Fertigbau in Falkenberg

Teisnach/Aumühle/Regen (14.09.2016) * Der Stellvertretende Landrat Willi Killinger erkundigt sich persönlich bei der Holzbranche über die aktuelle Branchensituation und Herausforderungen im Sektor Forst und Holz. Delegation bei Fischl

Organisiert von Netzwerk Forst und Holz Geschäftsführer, Alexander Schulze, besucht Killinger mit dem Leiter der Wirtschaftsförderung am Landratsamt Regen, Markus König, die Waldbesitzervereinigung Viechtach, das Sägewerk Fischl-Aumühle und zusammen mit Bürgermeisterin Ilse Oswald die Zimmerei Brunner in Regen. Am Ende bedankt sich Killinger für den „erkenntnisreichen Tag und die Einblicke in den Branchenalltag“. Die Betriebe loben die Sachkenntnis des stellvertretenden Landrats und freuen sich über die entgegengebrachte Wertschätzung.

Waldkirchen (02.08.2016) * Forst und Holz als Motor der Region. TeilnehmerFRGBei der Landkreiskonferenz Freyung-Grafenau präsentierte das Netzwerk Forst und Holz, wie die Branchenpartner für eine positive und vorurteilsfreie Wahrnehmung des Holzes eintreten. Die Betriebe der Holzbranche, vom Waldbesitzer bis zum Zimmermann sowie holzerfahrene Architekten, sehen im Holz einen Bau- und Werkstoff, der im besten Sinne nachhaltig ist: Holzverwendung ist ökologisch richtig und wichtig, ist als Arbeitgeber im ländlichen Raum unverzichtbar und entfaltet ökonomische Effekte in der Region. Darauf verwies auch Dr. Jürgen Bauer von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern in seinem Gastvortrag.

Gerhard Wimmer, Netzwerksprecher Forst und Holz und Inhaber der Wimmer Wohnkollektionen und Alexander Schulze, Netzwerk-Geschäftsführer, begrüßten in Waldkirchen Landrat Sebastian Gruber und Betriebe der Holzbranche aus den Landkreisen Freyung-Grafenau, Cham und Passau.
Landrat Gruber betonte

Bayerwald Landkreise ermöglichen zusammen mit Rottal-Inn die Fortsetzung der Netzwerkarbeit


(Straubing, Freyung; 28.04.2016) Sechs Landkreise in Ostbayern führen in Kooperation mit der regionalen Holzbranche und dem C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing, die seit 2008 etablierte Holz-Informationsarbeit als „Netzwerk Forst und Holz“ fort. Zunächst bis Juni 2019. Im Mittelpunkt stehen die Motivation zur Holzverwendung beim Bauen und Wohnen und die Vernetzung der Branchenbetriebe. Die letzte und damit entscheidende Sitzung fand am 25.04.2016 in Freyung statt.

waldschild proholz 2Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung sind aktive Zukunftsvorsorge und die Grundlage artenreicher und stabiler Wälder, die unserer Landschaften prägen und von vielen Bürgern geschätzt werden. Mit der Aktion Waldschild will proHolz Bayern den Waldbesuchern die Notwendigkeit von gezielten waldbaulichen Maßnahmen ins Bewusstsein rufen. An der Entwicklung der Schilder beteiligt waren auch der C.A.R.M.E.N., das Centrale Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V. mit Sitz in Straubing sowie die Forstwirtschaftliche Vereinigung Niederbayern beteiligt.