Die Landesgartenschau 2014 ist das Highlight der Donaustadt Deggendorf im kommenden Jahr. Mit dabei: Ein Holzpavillon, erbaut unter anderem von Betrieben des Netzwerks Forst und Holz, die ein Zeichen für den nachwachsenden Rohstoff setzen wollen.

 

Wer in den letzten Tagen die Donau in Richtung Deggendorf überquert hat, dem wird in den Deichgärten über dem Parkhaus ein neu erstellter Holzpavillon aufgefallen sein. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Deggendorf, der Berufsschule Waldkirchen, des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern und des regionalen Netzwerks Forst und Holz, Partner der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern.
Betriebe aus der gesamten Netzwerkregion, sieben Landkreise in Niederbayern und der Oberpfalz, haben sich zusammengetan und nach den Ideen von Architekt Konrad Deffner und Planer Ernst Friedl einen attraktiven Pavillon ganz aus Holz errichtet. Hilfe beim Aufbau leisteten Schüler der Fachabteilung Bau und Holz der Berufsschule Waldkirchen.
Wesentliches Konstruktionselement sind acht Zentimeter starke Brettstapelelemente, die Wände, Boden und Dach bilden. Durch die offene Gestaltung bietet sich das Gebäude für zahlreiche Nutzungen während der Landesgartenschau 2014 an. So sollen Filmvorführungen stattfinden und studentische Projektarbeiten ausgestellt werden. Zudem wird der Verein „TfK – Technik für Kinder“ junge Technikfans ab 10 Jahren spielerisch an die spannende Welt der Technik heranführen. Dabei soll es, passend zum Veranstaltungsort, unter anderem um die Möglichkeiten der modernen Holzverwendung und Berufe im Bereich Forst und Holz gehen.

„Der Pavillon-Rohbau ist bereits winterfest“, freuen sich die Organisatoren des Projekts. Was noch fehlt sind der Boden, die Fenster- und Türen, die Inneneinrichtung und die Elektro-Installationen.

 


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