Die Ausrichtung der Netzwerkarbeit für die kommenden Jahre. Dies war das Thema des ersten Treffens des neuen Netzwerk-Beirats am Dienstag, den 12. November 2013.

Teilnehmer

Insgesamt nahmen fünfzehn Personen an dem Treffen teil. Neben den gewählten Betriebesprechern aus den sieben beteiligten Landkreisen, hatten sich auch Vertreter der Landkreisverwaltungen und der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den Räumlichkeiten des C.A.R.M.E.N. e.V. in Straubing eingefunden.

Begrüßung bei C.A.R.M.E.N. und Ausstellungs-Besuch

Edmund Langer, Geschäftsführer von C.A.R.M.E.N. (Centrales-Agrar-Rohstoff-Marketing-und Energie-Netzwerk e.V.), begrüßte die Teilnehmer und gab einen Überblick über das neue „Dach“ des Netzwerks im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (KoNaRo) in Straubing. Langer verspricht sich von der engen Zusammenarbeit mit der Holzbranche Impulse für die Arbeit des C.A.R.M.E.N. e.V. und betonte die Ideen, die der Verein in die Netzwerkarbeit einbringen kann. Anschließend führte Sabine Gmeinwieser durch die Dauerausstellung im Schulungs- und Ausstellungszentrum des KoNaRo, wo viel Neues und Interessantes zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu erfahren war.

Vielfalt und Gemeinsamkeiten

Zu Beginn der folgenden Arbeitssitzung stellte jeder Teilnehmer sich, seine bisherigen Erfahrungen mit dem Netzwerk Forst und Holz und seine Ideen für die künftige Netzwerkarbeit vor. Bereits dabei wurden die Vielfalt der Themen, aber auch zahlreiche Gemeinsamkeiten deutlich.

Diskussion

Unter Moderation von Geschäftsführer Alexander Schulze wurde danach die weitere Arbeitsweise des Branchennetzwerks diskutiert. Folgende Fragen standen auf der Tagesordnung:

- Wie stärken wir das Netzwerk als politische Kraft?
- Wie können wir mehr aktive Betriebe erreichen?
- Wie bekommen wir mehr Vorbildbauten?
- Welche Themen gehören ins Netzwerk?
- Welche Rolle übernehmen die Betriebesprecher?

Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. So wurde angeregt, das Netzwerk zu einer echten Gemeinschaft der beteiligten Betriebe hin zu entwickeln, aber weiterhin auch private Holzverwender anzusprechen. Zudem sei es wichtig, nach außen hin auch in Zukunft als neutraler Ansprechpartner für die Themen Wald, Forst und Holz aufzutreten, vor allem gegenüber den Medien und politischen Entscheidern. Einig war man sich darin, dass es vor allem im Bereich Holzbau mehr Leuchtturmprojekte in der Region braucht, ebenso wie eine fachliche Qualifikation in Richtung Holzbau für Architekten und Planer.
Was die Partnerstruktur angeht, solle das Netzwerk weiter für alle Betriebe der Branche offen sein. Wichtig sei auch, den im Netzwerk engagierten Betrieben einen echten Mehrwert zu bieten. Zudem sei die Unterstützung der Landräte in den beteiligten Kreisen nach wie vor von höchster Bedeutung.

Ergebnisse und nächste Schritte

Die Teilnehmer des Treffens waren sich einig, dass ein Beirat den Erfolg der Netzwerkarbeit steigern kann. Der Beitrat ist die Zusammenkunft der Vordenker der Netzwerkarbeit. Es kommen bisher zusammen: Die Betriebesprecher, die Bereichsleiter Forsten der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Region sowie die Partner in den Landkreisverwaltungen.

Wichtig sind Betriebesprecher in den Landkreisen, die eine Multiplikatoren- und Vermittlerrolle innehaben und zum „Gesicht der Holzbranche“ im Landkreis werden. Diese sind zudem Ansprechpartner für Branchenbetriebe im Landkreis und geben dem Netzwerk politisches Gewicht.

Erarbeitet wird eine Zwei-Jahres-Strategie, die den Bedürfnissen und Besonderheiten der Landkreise entspricht und ein gemeinsames Bild der regionalen Holzbranche bildet.

In kommenden Prozess dienen die bestehenden Ideen als Themenspeicher. Ziel ist es, unter fachkundiger Federführung von Netzwerkpartner Prof. Dr. Markus Lemberger, konkrete Netzwerkziele, Aktionen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu formulieren.

Mitmachen

Alle Netzwerkpartner sind aufgefordert, sich aktiv in die Gestaltung der künftigen Netzwerkarbeit einzubringen. Kontakt: oder Telefon 09421-960 384


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