Die Entwicklung designorientierter Möbel und deren anschließende Fertigung in regional ansässigen Betrieben – dies ist das Ziel des Projekts „Modulmöbel aus Nationalparkregionen“ des Netzwerks Forst  und Holz und seiner österreichischen Partner. Eine Ausstellung in Passau zeigt die eingereichten Designideen.

Im Mittelpunkt des Projekts des Netzwerks Forst und Holz und des Studienzentrums für internationale Analysen STUDIA aus Österreich und des Möbel- und Holzbauclusters Oberösterreich (MHC) stand ein internationaler Ideenwettbewerb. Ziel war es, neue Möbellinien zu kreieren, die flexibel nutzbar sind und einem hohen Anspruch an zeitgemäßes und nachhaltiges Design genügen. Konkret gefordert wurden Entwürfe für Möbel und Möbelvariationen zum Thema „Sitzen und Speisen“, die aus regional verfügbaren Holzarten gefertigt werden können.

Bei der Jurysitzung Mitte September in den Räumlichkeiten des MHC (in Linz, begutachteten Handwerksvertreter, Politiker und Netzwerker gemeinsam mit der Fachjury aus international renommierten  Designern, 16 Einreichungen von vier europäischen Kunsthochschulen, die nach einer intensiven Vorauswahl ins Finale gekommen waren. Das Resultat wird bei der Abschlussveranstaltung des Projekts am 8. November im Museum Moderner Kunst in  Passau bekannt gegeben. Für die breite Öffentlichkeit werden die Wettbewerbsbeiträge vom 09. bis 17. November im Rahmen einer Sonderausstellung im Museum Moderner Kunst in Passau zu sehen sein.

Zudem stehen die eingereichten Entwürfe nach Abschluss des Projekts den Handwerksbetrieben in den teilnehmenden Regionen zur Verfügung und sollen von dort aus den Weg in den Markt und zu den Endkunden finden. Betriebe, die nach den Entwürfen Möbel fertigen möchten, werden in den Bereichen Kontaktaufbau, Projektorganisation und Vermarktung unterstützt. Denn: „Junge europäische Designideen und regionales Handwerk sind kein Widerspruch – genau  das Gegenteil ist der Fall!“, stimmen die Projektverantwortlichen aus Bayern und Österreich mit dem Vorsitzenden der Jury, Nils Holger Moormann, überein.

Weitere Infos zum Projekt gibt es HIER


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