Bei landwirtschaftlichen Gebäuden wie Ställen und Hallen steht der praktische Nutzen im Vordergrund. Doch: Zweckmäßigkeit und Ästhetik müssen einander nicht ausschließen. Der Baustoff Holz bietet ideale Möglichkeiten, beides zu verbinden. Eine neue Broschüre informiert über Möglichkeiten und Ansprechpartner. Dem landwirtschaftlichen Bauen kommt eine hohe Bedeutung für den ländlichen Raum zu. Neben ihrem praktischen Nutzen repräsentieren landwirtschaftliche Gebäude seit jeher die bäuerliche Kultur, zeigen die regionale Handwerkskunst und spiegeln Traditionen wieder. Sie dominieren das Bild eines Dorfes und lassen Rückschlüsse auf dessen Bewohner und deren Lebensgewohnheiten zu. Und nicht zuletzt übt eine gepflegte bäuerliche Landschaft mit ansprechenden landwirtschaftlichen Gebäuden eine hohe Anziehungskraft auf Besucher und Touristen aus, vor allem in Urlaubsregionen wie dem Bayerischen Wald.

Die Bauweise landwirtschaftlich genutzter Gebäude orientiert sich heute jedoch kaum an ästhetischen, sondern vor allem an praktischen Maßstäben: Wirtschaftlich soll der Bau sein, möglichst schnell errichtet und natürlich seinen Zweck voll erfüllen. Deshalb sind viele landwirtschaftliche Neubauten auch eher nüchtern ausgeführt. Doch schließen sich Zweckmäßigkeit und ästhetischer Anspruch gegenseitig aus? Nein, meint der österreichische Architekt Walter Vögele: „Auch ökonomische und zweckmäßige, nüchterne und günstige Gebäude können formschön und mit guten Proportionen und mit Materialien, die ökologisch,
natürlich und vorteilhaft sind, ausgeführt werden.“ Der Baustoff Holz bietet hervorragende Möglichkeiten, Nutzen und Ästhetik zu verbinden, zum Beispiel beim Neubau eines Stalls. Holz ist hierbei für nahezu alle Gebäudeteile geeignet: Für die Gebäudehülle, die Konstruktion und die Aufstallung ebenso wie für den Dachaufbau, Böden und Liegeflächen bis hin zu Barren und Boxenbegrenzungen.

Und Holz bietet viele weitere Vorteile: Durch seinen hohen Eigendämmwert sind schlanke, auf individuelle Verhältnisse abgestimmte Gebäudekonstruktionen möglich. Der Bau ist schnell errichtet und kann sofort genutzt werden. Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, somit entsteht ein angenehmes Stallklima. Zudem ermöglicht das Bauen mit Holz
einen hohen Anteil an Eigenleistung und oftmals sogar die Chance, Holz aus eigenen Waldbeständen zu verwenden. Holz im landwirtschaftlichen Bauen hat eine jahrhundertealte Tradition und in seiner modernen Form eine große Zukunft! Unser Tipp: Informieren Sie sich bei regionalen Anbietern über die Möglichkeiten für einen Holzbau auf Ihrem Hof!


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