Vom 01. bis 06. Februar fand in Nürnberg zum 63. Mal die Spielwarenmesse International, die weltweit größte Messe für Spielzeug, statt. Unter den knapp 2700 Austellern aus 63 Ländern mit dabei: Holzbetriebe aus dem Bayerischen Wald!

Drei Partner des Netzwerks Forst und Holz Bayerischer Wald, Dr. Thomas Koy (Holzmanufaktur Max Liebich GmbH , Regen),  Josef Kramhöller (Kramhöller- Werkstätte für Möbelbau, Regen) und Thomas Weiss  (Weiss-Natur-Idee-Pur, Zandt bei Cham) präsentierten auf der Messe an benachbarten Ständen ihre Produkte. Aber nicht nur: Sie setzten mit Ihrem Auftritt auch ein Zeichen für das Holz aus dem Bayerischen Wald, zeigten wie aktiv das Netzwerken in den Region gelebt wird und nutzen die Möglichkeit, Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

Dr. Koy suchte insbesondere Kontakte zu Spielwarenherstellern, um diese von den Vorzügen seiner hochwertigen Verpackungen aus Holz zu überzeugen. Macht sich doch Spielzeug aus Holz in einer Holzschachtel viel besser als etwa in einer Kunststoffverpackung. Weiß, selbst Hersteller von Holzspielzeug, nutze die Chance, sich großen Spielwarenkonzernen als kompetenter Zulieferer zu präsentieren. Kramhöller, Inhaber einer Werkstätte für Möbelbau, präsentierte auf der Messe einen besonders schönen und hochwertigen Spiel-Tisch samt Bank und Stühlen für Kinder.

Vor gut einem halben Jahr kamen die drei Unternehmer über das Netzwerk Forst und Holz miteinander in Kontakt und nach dem gegenseitigem Kennenlernen begann die gemeinsame Suche nach erfolgsversprechenden Ideen, um ihre hochwertigen Holzprodukte aus dem Bayerischen Wald noch bekannter zu machen. So reifte schließlich der Entschluss, gemeinsam bei der Spielwarenmesse  2012 in Nürnberg, dabei zu sein.

Am Mittwoch, den 01. Februar, besuchten Alexander Schulze, Geschäftsführer des Netzwerks Forst und Holz Bayerischer Wald, und Waldemar Herfellner, Regionalmanager des Landkreises Regen und Sprecher der niederbayerischen Regionalmanager, die Aussteller in Nürnberg: „Der Auftritt auf der Messe in Nürnberg ist ein gutes Beispiel, wie Unternehmen jeder Größe von der Zusammenarbeit mit anderen profitieren können“, betonte Schulze. „Und: Für solche Kooperationen gibt es Unterstützung, etwa bei der Entwicklung von Projektideen und der Suche nach geeigneten Partnern“, so Herfellner. Ansprechpartner für Holzbetriebe im gesamten Bayerischen Wald ist das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald, Interessenten anderer Branchen wenden sich an das Regionalmanagement bzw. die Wirtschaftsförderung in ihrem Landkreis.


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