Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Seit dem Jahr 2004 wird die Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel in Deutschland praktiziert.

Bei der Betrachtung der Kraftstoffeigenschaften hat die Beimischung folgende Vorzüge:
-       Reduzierung der Rußemissionen,
-       Erhöhung der Schmierfähigkeit, vor allem bei schwefelfreien Dieselkraftstoffen.

Es gibt aber auch Nachteile:
-       Im Kraftstoffsystem verbaute Elastomerteile, die aus bestimmten Werkstoffen hergestellt sein müssen,
-       Biodiesel kann das Motoröl verdünnen. Dieser Effekt tritt bei Fahrzeugen mit Partikelfiltersystemen auf, die eine Regeneration über Späteinspritzung des Kraftstoffes einleiten und bei hohem Leerlauf- oder Kaltstartanteil.

Im Jahr 2009 ist die neue „B7-Kraftstoff-Norm“ (DIN 51628) in Kraft getreten, nach der dem Dieselkraftstoff bis zu 7% Biodiesel beigemischt werden. B7 ist seither der Standard-Dieselkraftstoff in Deutschland.


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