Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Februar 2017 * Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bezeichnete die Einigung des Bundeskabinetts bei der Novelle des Energiesteuergesetzes als wichtiges Signal für die Land- und Forstwirte sowie die Biokraftstoffbranche. Die Steuerbegünstigung für Bioreinkraftstoffe in der Land- und Forstwirtschat bleibt demnach erhalten. Brunner erklärte in München: „Bayerns Engagement für die Bio-Kraftstoffe hat sich gelohnt.“ Der Einsatz heimischer regenerativer Energieträger sei besonders in der Land- und Forstwirtschaft nützlich und ein essentieller Beitrag zum Klimaschutz. Bereits im letzten Jahr forderte Brunner den Fortbestand der Energiesteuerbefreiung für Bioreinkraftstoffe, welche in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden.

Hybrid- oder Batterieantriebe stellen laut Brunner durch den hohen Leistungsbedarf bei Feld- und Erntearbeiten keine wirkliche Alternative dar. Außerdem sprechen weitere Vorteile für die Biokraftstoffe, wie die leichte biologische Abbaubarkeit und dem damit einhergehenden Schutz des Bodens und des Gewässers vor Verunreinigungen. Im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen werden rund 70 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart. Dazu kommt, dass bei der Herstellung eiweißreiche Koppelprodukte, wie Rapspresskuchen, anfallen, welche als wertvolle Futtermittel genutzt werden können. Dem Minister zufolge sind sie damit ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Eiweißstrategie und ermöglichen, klimaschädliche Soja-Importe aus Übersee zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stmelf.bayern.de


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