Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 15. November 2016 * Die E-Mobilität leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von klimaschädlichem CO2. Der Bundesrat hat daher einer weiteren steuerlichen Erleichterung zugestimmt. Bisher gilt eine Steuerbefreiung bei Erstzulassungen von fünf Jahren, diese Frist wird nun auf 10 Jahre angehoben. Der Bund fördert außerdem lokale E-Mobilitätskonzepte.

Für E-Autobesitzer, die ihr Fahrzeug im Betrieb des Arbeitgebers aufladen können, gibt es zukünftig gute Nachrichten. Obwohl hier Stromkosten gespart werden, gilt das Aufladen nicht als geldwerter Vorteil und ist daher steuerfrei. Anders als bei andere Arbeitgeber-Vergünstigungen, etwa Dienstwagen oder Essensgutscheinen.

Aber auch dem Arbeitgeber kommt dieser Gesetzentwurf zugute. Über die Lohnsteuer besteht für sie die Möglichkeit, die Installation von Ladepunkten auf dem Betriebsgelände bezuschussen zu lassen. Beide Aspekte beinhaltet der Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr, dem der Bundesrat zugestimmt hat. Diese Vergünstigungen sind Bestandteil eines Marktanreizprogramms, welches den Absatz von Elektrofahrzeugen und den schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern soll.

Seit Juli dieses Jahres könne Käufer von E-Autos eine Prämie beantragen. Für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge 4.000 € und für Plug-in-Hybride 3.000 €. Bund und Länder tragen die Kosten für diesen Zuschuss zu gleichen Teilen. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das den Bonus auszahlt. Anträge können online beim Bafa gestellt werden. Eine Förderung erfolgt solange, bis die Bundesmittel von 600 Mio. € ausbezahlt wurden, bzw. bis spätestens 2019.


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