Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 24. August 2016 * Bereits im Jahre 2011 machte der Ort Füßbach bei Kupferzell in Baden-Württemberg auf sich aufmerksam. Das kleine Dorf war das erste Bioenergiedorf Nordwürttembergs, das sich zu über 80 % mit eigenem erneuerbaren Strom und Wärme versorgen konnte. Sowohl die Wärme, als auch ein Großteil des Stroms liefert die Biogasanlage von Thomas Karle.

Karle und einige andere Bewohner haben nun eine neue Idee. Sie wollen E-Autos gemeinschaftlich nutzen. Zu diesem Zweck gründeten die Füßbacher den Verein „eFüßle e.V.“. Der Verein hat zwei vollständig elektrisch betriebenen Autos von einem Händler gemietet, die nun von den Vereinsmittglieder ausgeliehen werden können. Jeder Teilnehmer zahlt einen Grundbetrag von 18 € monatlich sowie zwischen 4 € pro Stunde und 18 € für einen ganzen Tag für das Mietfahrzeug. Um die Laufwege für die Bürger gering zu halten, stehen die Autos an zwei verschiedenen Standorten. Gebucht werden können die Fahrzeuge online oder auch telefonisch.

Bei den Autos handelt es sich um zwei E-Up von VW mit je 60 kW Leistung und einer Reichweite von mindestens 120 km. Sie können nach der Fahrt an einer 230 Volt-Steckdose oder an einer der zehn Ladesäulen in der Region geladen werden. Bei einer Fahrleistung von 7.500 km pro Jahr, ist ein geteiltes E-Auto deutlich günstiger als ein Zweitwagen, so das Projektteam. Der Preisvorteil ist insbesondere auf die geteilten Fixkosten wie Steuern oder Versicherung zurück zu führen. „Gerade für die kurzen Distanzen ist ein E-Auto ideal“, sagt Biogaserzeuger Thomas Karle.

Ein weiteres Ziel der Füßbacher ist es den ländlichen Raum durch dieses Angebot attraktiver zu machen. „Öffentliche Verkehrsmittel sind anders als in der Stadt auf dem Land immer schwieriger zu nutzen. Mit dem Carsharing-Projekt wollen wir diese Lücke schließen“, erklärt Karle.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


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