Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 18. September 2020 Airbus hat nun Flugzeugkonzepte vorgestellt, die nicht mehr mit Kerosin sondern mit grünem Wasserstoff fliegen sollen. Erst auf den zweiten Blick unterscheiden sich einige Konzepte von den bisherigen Flugzeugen. Der Flügel  ist dünner und wirkt gestreckter. Zusätzlich fehlen am Flugzeugheck die Passagierfenster. Hier sind nämlich die Tanks für den flüssigen Wasserstoff untergebracht. Bis 2035 soll der neue Treibstoff praxisreif sein. Um die Flugzeuge sowie die Logistik bis dahin entwickeln und erproben zu können, müssten bis in 5 Jahren die Einsatzstrategien festgelegt werden. Für die Fluhäfen müsste dann eine neue Logistik für die Betankung der Flugzeuge aufgebaut werden. Wasserstoff könnte dann aus Solar- oder Windstrom gewonnen werden und zum Beispiel gasförmig über Pipeline transportiert werden. Am Flughafen könnte der Treibstoff dann verflüssigt an Flugzeuge vertankt werden. Neben dem Vorteil bei den Treibhausgasen ergeben sich also enorme logistische Herausforderungen. Und auch ein weiteres Problem ist beim Flieggen in großen Höhen zu beachten. Wasser aus der Verbrennung von Wasserstoff fördert die Bildung von Kondensstreifen, die den Treibhauseffekt verstärken.

www.aero.de/So-stellt-sich-Airbus-emissionsfreies-Fliegen-vor

 

 


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