Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing 29. Juli 2020 Plug in Hybride sind Fahrzeuge, die sowohl mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden – als auch rein elektrisch etwa 30 bis 60 Kilometer mit einer Akkuladung weit kommen. Damit wird diese Automobil-Kategorie als „das Beste aus zwei Welten“ angepriesen.

Doch in der Realität angekommen kann die Welt anders aussehen. Denn die Steckdosen-Hybride leiden unter dem Mehrgewicht von oft 200 kg. Dadurch wird der verbesserte Antriebswirkungsgrad geschmälert. Noch dazu sind – wie die Marktentwicklung zeigt – diese Fahrzeuge eher in leistungsstarken Segmenten vertreten.

Plug in Hybride sind optimal, sobald das Ladekabel regelmäßig genutzt wird um den Akku für die nächste Pendelstrecke aufzuladen. Falls dann noch grüner Strom durch die Kabelstränge fließt, verbessert sich die Ökobilanz, da fossiler Kraftstoff eingespart wird. Sobald das Ladekabel jedoch im Kofferraum verstaubt, stellt sich die Frage nach dem Sinn der Zusatzlast aus Akku und Elektromaschine.

Mehr Transparenz könnte jedoch die Vorzüge und Grenzen ins richtige Licht rücken. Dazu sollte den Kunden der Verbrauch im rein elektrischem- und im reinem Benzin-Betrieb mitgeteilt werden. Kombinierte Verbräuche – nur diese werden meist von den Herstellern gesetzeskonform genannt - spucken immer noch einen realitätsfernen Kraftstoffverbrauch aus, der nur mit einem hohen Akku Fahranteil und gemäßigtem Fahrstil erreichbar ist. Das „Beste“ lässt sich also nur erreichen, sobald das „Schlechte“ aus zwei Welten vermieden wird.

Mehr dazu unter:
Agora-Verkehrswende

ADAC Plug-in-Hybrid


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