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Straubing, 14. Februar 2020 Im PKW Bereich sind Trommelbremsen "out". Zu finden ist dieser Bremsentyp nur noch im Kleinwagen, um die Hinterräder zu verzögern. Dort ist die Anforderung an die Bremsleistung geringer und die Seilzugbetätigung der Feststellbremse läßt sich leichter realisieren. Nun verbaut Volkswagen an der Hinterachse des I.D. 3 erneut diese Bremsenart. Der Grund hierfür dürfte sich leicht finden lassen. Für eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reicht auch bei einem beladen gut 2 Tonnen schweren Auto die Bremsleistung und die thermischen Reserven völlig aus.

Meist wird bei E-Fahrzeugen eh regenerativ, also "bremsfrei" verzögert. Damit kommt ein weiterer Vorteil der Trommelbremse zum tragen, nämlich der geringere Wartungsaufwand bei geringer Beanspruchung.

Stellt sich nur die Frage, warum Volkswagen nicht gleich Trommeln aus Leichtbaumaterial wie Aluminium einsetzt, denn dann würde das Auto noch ein Paar Kilo absprecken. Aber vielleicht wirkt hier noch der Frust der Fahrer der 3-Liter-Autos aus dem Konzern nach. Die mussten für die dann verschleißanfälligen Ersatztrommeln tief in die Tasche greifen.

 


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