Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 01. September 2015 * (cli) * Seit 2010 hat sich die Anzahl öffentlich zugänglicher Elektroladesäulen von 2.800 auf 4.800 (2014) erhöht. Die meisten bieten AC-Laden mit dem Stecker Typ 2 bis 22 kW an. Außerdem gibt es 100 DC-Ladepunkte bis 200kW. Nach der Beantwortung einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung zeigte sich, dass nach Einschätzung aller Beteiligten die künftig benötigte Ladeinfrastruktur zu 85% über private Ladepunkte wie privater Stellplatz, gegebenenfalls Arbeitgeber abgedeckt werden können. Die restlichen 15% benötigen eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Die bereits beobachtete positive Entwicklung wird sich weiter verbessern.

Auf den Bereich der Autobahnen wurde mit der Tank & Rast GmbH vereinbart, dass diese 400 (von insgesamt 430) bewirtschafteten Rastanlagen mit Schnellladestationen ausrüsten. Hierbei ist wichtig, dass jede Ladeeinrichtung im Grundsatz auch von jedermann genutzt und der Strom bezahlt werden kann. Die Mitgliedsstaaten von Europa haben sich in der EU-Richtlinie „Clean Power for Transport“ auf einen einheitlichen Mindeststandard für das Laden von E-Fahrzeigen geeinigt. Diese Vorgabe wird in Deutschland mit der geplanten Ladesäulenverordnung umgesetzt. Dieser Verordnungsentwurf sieht vor, dass alle neu aufgebauten öffentlich zugänglichen Ladepunkte mindestens mit dem europäischen Typ-2-Stecker bzw. dem Combo-2-Stecker ausgestattet werden müssen. Damit sollen sie Nutzerinnen und Nutzer an jeder Ladesäule voll Ladeleistung barrierefrei und systemoffen abrufen können.

 

Siehe Rathaus & Umwelt 71/2015, 02/2015


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