Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 26. November 2014 * (cli) * Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat eine Pilotanlage für ein neuartiges Herstellungsverfahren von BtL (Biomass - to-liquid)-Kraftstoffen in Betrieb genommen. Diese Verfahrens-Entwicklung wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit insgesamt 27 Millionen Euro gefördert. Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, bezeichnete die Anlage bei der Inbetriebnahme in Eggenstein-Leopoldshafen als „Meilenstein auf dem Weg zu umweltfreundlichen und motorenverträglichen synthetischen Biokraftstoffen. (…) Durch die Verknüpfung dezentraler Produktionsprozesse können neben Anbaubiomasse auch Reststoffe und Nebenprodukte der Land- und Forstwirtschaft für die Biokraftstoffherstellung eingesetzt werden. Darin liegt ein besonderes Potenzial, die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu stärken.“

Er zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Entwicklungsarbeit und bedankte sich bei dem KIT und den Industriepartnern. Bleser sagte, dass ein Schlüssel für den Beitrag von Biokraftstoffen zur Energiewende in der Flächenproduktivität liege. Entscheidend ist, wie viel Biokraftstoff pro Hektar Ackerfläche produziert werden kann, denn „… BtL-Kraftstoffe versprechen eine höhere Effizienz. Das ist ein entscheidender Baustein für den Erfolg der Energiewende in Deutschland." Er appellierte außerdem an die Industrie, sich noch stärker bei der Entwicklung der BtL-Technologien zu engagieren. Noch immer sind Biokraftstoffe die einzige bestehende Alternative zu den begrenzten fossilen Kraftstoffen.

Weitere Infos unter: www.bioliq.de, www.biokraftstoffe.fnr.de und http://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/archive/2014/november/article/foerderung-durch-das-bmel-fortschrittliche-biokraftstoff-pilotanlage-in-betrieb-genommen/?tx_ttnews%5Bday%5D=18&cHash=bdfd61bef35eb33a20befb983b40e910


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