Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Bayrischer Hanfbau-Workshop

Vom Freitag, 21. Juni 2019
Bis Sonntag, 23. Juni 2019

Vor etwa 20 Jahren hat man in Frankreich damit begonnen mit Hanf und Kalk zu bauen. Zwischenzeitlich macht Hanfbau weltweit Furore, bekannt unter dem Begriff „Hempcrete“ und das hat seine Gründe:

  • 100 % natürlicher Rohstoff                                       
  • Atmungsaktiv, diffusionsoffen
  • Reguliert ideal die Luftfeuchtigkeit, keine Schimmelbildung
  • Gute Wärmeisolierung, positive „Thermische Masse“
  • Nachwachsend, regional verfügbar
  • Positive CO²-Bilanz, die Wände geben Sauerstoff ab (Beton gibt vergleichsweie CO² ab)
  • Deutlich geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen

Wobei noch nicht alle Phänomene des Hanfbaus ausreichend erklärbar sind.

Kurz gesagt, Hanfbauten sind nicht nur für die Bewohner gesund, sondern auch für die Natur.

Das Prinzip in Kürze: Es wird wie bei einem Fachwerkhaus oder Strohhaus eine Ständerbauwerk erstellt. Die Wände werden eingeschalt und mit einer Mischung aus Kalk, Hanfschäben (das Schaumholz aus dem Inneren des Hanfstängels) und Wasser gemischt, eingefüllt. Härtet in Kürze aus und wird mit der Zeit wieder so fest wie der Fels im Berg.

 In diesem Workshop bauen wir ein Gartenhäuschen und lernen durch eigene Erfahrung, wie man neu baut und wie man auch damit ökologisch renoviert. Learning by doing – Man muss es selbst mal mit gebaut haben, um ein Gefühl zu bekommen für eigene Projekte.

https://hanfbauerntag.de/

Ort : München/ Allach

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