Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die aktuelle C.A.R.M.E.N.-Umfrage will’s wissen

20191108 Energiepostkarte Dicke Socken
Straubing, 8. November 2019 *
Der Sommer ist vorbei – morgens ist es wieder dunkel und neblig, man fühlt sich klamm und die Kälte steigt einem in die Knochen. Wenn bald heißer Tee, Wolldecke und dicke Socken nicht mehr ausreichen, beginnt die Heizsaison von neuem. Damit Sie für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet sind, hat C.A.R.M.E.N. e. V. einige Tipps, wie Sie beim Heizen Kosten einsparen können. Ist Ihr Heizsystem 20 Jahre oder älter müssen Sie vielleicht sogar über einen Heizungstausch nachdenken. Im Zuge des angekündigten Klimapakets der Bundesregierung wird verstärkt über klimafreundlichere Heizsysteme diskutiert. In unserer aktuellen Online-Umfrage interessiert uns daher, welches System Sie aktuell bei einem bevorstehenden Heizungstausch bevorzugen würden.

Viele kleine Maßnahmen können bereits einen großen Einspareffekt haben. Neben der richtigen Kleidung im Winter macht es Sinn, das Regelthermostat an den Heizkörpern richtig einzustellen. Die Zahlen geben Ihnen von 12 bis 28 °C (Ziffern 1 – 5) die Temperaturen vor, die das Thermostat für Sie regelt. Wenn Sie lüften (am besten ist das Stoßlüften), dann drehen Sie die Heizungsregler zurück, um unnötiges Heizen zu vermeiden. Achten Sie auf die korrekte Einstellung der Thermostate, 1°C weniger Raumtemperatur spart Ihnen immerhin knapp 6 Prozent an Energiekosten. Auch sollten die Radiatoren nicht durch Möbel verstellt werden, um eine freie Luftzirkulation zu ermöglichen.

Sie planen einen Neubau? Dann besteht jetzt eine gute Möglichkeit, sich für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung, wie Wärmepumpe, Solarthermie, Holzheizung auf Basis von Pellets oder Scheitholz zu entscheiden. Flächenheizungen arbeiten hier im Übrigen effizienter als Radiatoren.

Aber auch im bestehenden Eigenheim macht es Sinn, sich über den Heizkessel im Keller Gedanken zu machen. Wussten Sie etwa, dass Heizkessel laut der Energiesparverordnung (EnEV) (mit wenigen Ausnahmen) nach 30 Jahren ausgetauscht werden müssen? Derzeit sind in Deutschland rund 21 Mio. Heizkessel installiert, die durchschnittlich etwa 17 Jahre alt sind. Etwa 17 Prozent der Kessel sind sogar über 25 Jahre alt! Von diesen ca. 3,5 Mio. Kessel haben nach Expertenschätzungen ungefähr 1/3 über 30 Jahre auf dem Buckel.

Vielen Dank fürs Mitmachen! Eine Auswertung der Umfrage erhalten Sie in wenigen Wochen auf unserer Website sowie in unserem nawaros-Newsletter.


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