Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


KNE Erfahrungsaustausch 2019 IIStraubing, 25. Januar 2019 * Am Mittwoch, den 23.01.2019, empfing C.A.R.M.E.N. e.V. Besuch aus Berlin: Dr. Bettina Knothe und Dr. Martin Köppel vom Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende kamen zum Erfahrungsaustausch ins Kompetenzzentrum nach Straubing. Ziel des Treffens war das Abstecken gemeinsamer Themen und möglicher Kooperationen.

Windräder, Solarparks und Biogasanlagen – mit diesen und vielen weiteren Themen befasst sich das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende KNE gGmbH (KNE) mit Sitz in Berlin. Gegründet durch das Bundesumweltministerium hat das KNE am 1. Juli 2016 seine Arbeit als neutraler Ansprechpartner für Akteure im Spannungsfeld Naturschutz und Energiewende aufgenommen. Das KNE ist in drei Arbeitsbereichen aktiv. Zum einen bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fachinformationen zum Themenfeld Naturschutz und Energiewende auf und stellen diese Akteuren vor Ort zur Verfügung. Zum anderen initiieren und koordinieren die Expertinnen und Experten Fachdialoge, um gemeinsam mit allen Akteuren zu Lösungen zu gelangen. Eine weitere Säule des KNE ist die Konfliktberatung. Das KNE bietet eine Weiterbildung für professionelle Mediatorinnen und Mediatoren zum Spannungsfeld Naturschutz und Energiewende an. Diese stehen in einem Mediatorenpool zur Verfügung und können vor Ort bei Bedarf vermitteln. Dr. Martin Köppel ist der Ansprechpartner aus dem Bereich Konfliktberatung für die südlichen Bundesländer Thüringen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.

Von bekannten Akzeptanzproblemen berichteten eingangs die C.A.R.M.E.N.-Mitarbeitenden aus den Abteilungen Energie vor Ort, Biogene Festbrennstoffe sowie Biogas & Mobilität. Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass sich viele der Konfliktbereiche im Kontext des Ausbaus Erneuerbarer Energien, wie der vermeintliche Flächenverbrauch bei Erzeugung erneuerbarer Energien oder die befürchteten Auswirkungen auf das Landschaftsbild, stark ähneln. Für beide Institutionen spielt eine aktive und neutrale Aufklärung hinsichtlich der Energiewende eine große Rolle. Daraus ergibt sich ein mögliches Kooperationspotenzial, das in Zukunft stärker genutzt werden soll. Denkbar sind etwa gemeinsame Veranstaltungen, die sich mit Methoden zur Konfliktlösung befassen.


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