Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


BU: Hermann Meyer, Vorstandsvorsitzender C.A.R.M.E.N. e.V., Gerhard Stadler, BBV- Bezirkspräsident des Bezirksverbandes Niederbayern, Markus Pannermayr, Oberbürgermeister Straubing, Staatsminister Helmut Brunner, Landrat Alfred Reisinger, Franz Kustner, BBV-Präsident Oberpfalz, Edmund Langer, Geschäftsführer C.A.R.M.E.N. e.V., Dr. Bernhard Widmann, Leiter Technologie- und Förderzentrum20. C.A.R.M.E.N.-Forum: Rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung

Straubing, 20. März 2013 * (schu) * Am 18. März 2013 fand im Straubinger Herzogschloss das 20. C.A.R.M.E.N.-Forum unter dem Titel „Erneuerbare Energien – Regional gemacht“ statt. Veranstalter war der C.A.R.M.E.N. e.V., die bayerische Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe, Erneuerbare Energien und Ressourceneinsparung.

Mit dem Veranstaltungsthema konnte C.A.R.M.E.N. einen Bereich aufgreifen, in dem derzeit ein sehr großer Informationsbedarf vorhanden ist. Bereits zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn hatten sich gut 350 Teilnehmer ihren Platz gesichert, so dass die Veranstaltung weit im Vorfeld ausgebucht war.

In seiner Eröffnungsansprache betonte der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, dass die Erneuerbaren Energien „Landenergien“ sind. „Ganz gleich, ob Windkraft, Solarenergie oder Biomasse – die Energieversorgung der Zukunft findet auf den Flächen der Landwirte und Waldbesitzer und damit im ländlichen Raum statt.“ Im bayerischen Energiekonzept „Energie innovativ“ wurde der Weg festgelegt, so dass bis 2021 der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung rund 50 Prozent betragen soll, ein ehrgeiziges, aber erreichbares Ziel. „Aktuell liegen wir bei rund 33 Prozent“, so der Minister. Ein intelligentes Strommanagement mit leistungsfähigen Stromnetzen und Stromspeichern wird dafür benötigt, außerdem soll Biogas, der derzeit wichtigste erneuerbare Energieträger in Bayern, als gut „planbarer“ erneuerbarer Energieträger dann zur Stromeinspeisung beitragen, wenn andere Erneuerbare nicht ausreichend bereitstehen. Es wird gerade geprüft, wie es technisch, rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, Biogas in einen Intervallbetrieb zu bringen. Auch Bürgeranlagen und Geschäftsmodelle, in denen sich die Bürger vor Ort engagieren können, sind wichtig für die regionale Energiewende.

Jedoch betonte der Minister auch, mit Erstaunen zur Kenntnis genommen zu haben, dass es auf Bundesebene Bestrebungen gibt, Planungssicherheit und Vertrauensschutz auf dem Altar der Strompreisbremse zu opfern. „Ein politisch so hohes Gut darf man nicht aufs Spiel setzen!“, so Brunner. "Durch viele kleine, dezentrale und regionale Initiativen kann die Energiewende gelingen und zu einem kraftvollen Konjunkturprogramm für den ländlichen Raum werden“, schloss der Minister seine Ansprache.

In den folgenden Fachblöcken wurden die vielfältigen Aspekte der regionalen Energieversorgung detailliert betrachtet. Unter den Themen „Stromversorgung in regionaler Hand“, „Den Eigenverbrauch maximieren“ und „Regionale Stromerzeugung“ wurden soziale, rechtliche, wirtschaftliche und auch technische Aspekte erläutert und diskutiert, ergänzt durch Beispiele aus der Praxis.

Ein Tagungsband zur Veranstaltung ist für 19,95 Euro (zzgl. MwSt. und Versand) bei C.A.R.M.E.N. e.V. erhältlich.

Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel. 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: contact[at]carmen-ev.de (www.carmen-ev.de).

Circa 2.300 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.
Presseanfragen an Ursula Schulte, Tel.: 09421/960-349


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