Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


18 2016aÜber 100 Teilnehmer bei Anlagenbesichtigung in Unterallmannsbach

Straubing, 02. Juni 2016 * Zu Beginn des 32. Niederbayerischen Biogaspraxistags, welcher am 25. Mai in Unterallmannsbach bei  Mengkofen stattgefunden hat, wurde die 1,1 MW Anlage der Familie Allmannsbeck besichtigt. Die Anlage  wurde 2004 gebaut und vergärt neben einem sehr hohen Kleegrasanteil auch Silomais und Zuckerrüben sowie Rinder-, Pferde- und Geflügelmist. Die Anlage läuft flexibel und 2013 wurde ein großer Dosierer zugebaut, welcher ein Volumen von einhundert Kubikmeter hat. Während der einstündigen Besichtigung stellte sich der Betreiber vielen Fragen der interessierten Teilnehmer.

Im anschließenden theoretischen Teil, welcher im Gasthof „Zur Post“ in Mengkofen stattfand, informierte Herr Weiß vom Landratsamt Dingolfing-Landau zur Nachrüstung einer Umwallung. Er wies darauf hin,  dass diese notwendig werde, weil bereits sehr viele Unfälle mit einer Biogas-Anlage passiert seien. Die Umwallung einer Biogasanlage ist nötig, wenn eine Anlage neu gebaut oder erweitert werde. Er ging auf die verschiedenen Anforderung ein, die ein Wall erfüllen muss. Eine Alternative zur Aufschüttung seien Stahlbetonwände, welche aber wesentlich teuer seien. Als zweiter Referent sprach Harald Heindl von der  Firma Omnicert aus Bad Abbach über die rechtliche Seite der Verordnung zu Umwallung. Dr. Stefan Rauh, ein Geschäftsführer des Fachverbands Biogas, informierte die zahlreichen Teilnehmer zum aktuellen Diskussionsstand des EEG und den geplanten Aktionen des Fachverbands Biogas.

Zuletzt informierten noch Falko Stockmann von C.A.R.M.E.N. e.V. zur KfW-Förderung von Abwärmenutzung über Nachverstromungseinheiten sowie Biogasanlagenbetreiber und Landwirt aus dem Landkreis Landshut Thomas Weigl zur Aktion „Heimatlandwirte“: Einer  Initiativgruppe aus Mitgliedern von ausschließlich regional ansässigen Familienbetrieben, welche aktiv Öffentlichkeitsarbeit für die moderne Landwirtschaft betreiben und dem Verbraucher ermöglichen, sich objektiv, ehrlich und realitätsnah über die verschiedensten Themen der Landwirtschaft in der Region zu informieren. Es wird veranschaulicht, wie  innovativ und nachhaltig die „Heimatlandwirte“ arbeiten.

 

 

 


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