Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Gartenschau WassertrüdingenC.A.R.M.E.N. präsentierte sich im Pavillon „Ackerschätze“ mit einem Informations- und Erlebnisstand zu Nachwachsenden Rohstoffen

Straubing, 26. September 2019 * Vom 30. August bis 08. September 2019 konnte man am C.A.R.M.E.N.-Stand im Pavillon „Ackerschätze“ allerhand Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen entdecken – vom kompostierbaren Bioabfallbeutel bis zum Dämmstoff aus Hanf. In der Aktionswoche informierten sich mehr als 1.000 Besucher bei C.A.R.M.E.N. e.V. zu den Themen Nachwachsende Rohstoffe, Erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcennutzung. Zusätzlich begeisterten die Mitmachaktionen, angefangen vom Mais-Gewinnspiel über das Bioökonomie-Memory bis hin zur Aktionswand „Mikroplastik“.

Am Thementisch „Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen vom Acker“ staunten die Besucher über die Vielfalt von biobasierten Alternativen - im Vergleich zu herkömmlichen Produkten - die schon heute auf dem Markt sind: Dämmstoffe aus Hanffaser und recycelter Jute, Dübel aus Pflanzenöl, Trinkflaschen aus Zucker oder Verpackungen und Baustoffe aus Stroh. Auf großes Interesse stieß auch die Bienenkugel „aus dem 3-Drucker“, bei der die Rahmen aus maisstärkebasiertem Biokunststoff hergestellt werden. Die Bienenkugel funktioniert wie eine Baumhöhle und bietet optimales Klima für den Bienenstock (www.bienenkugel.de). Beim Bioökonomie-Memory konnten die Besucher ihr Wissen um biobasierte Produkte und ihre verwendeten Rohstoffe testen. Hier wurden ganz alltägliche Produkte aus den Bereichen Baustoffe, Schmierstoffe, Freizeit, Pflege und Reinigung, Haushalt und Catering erfahrbar und (be)greifbar gemacht. Daneben konnten kleine „Baumeister“ die Spielstation „Bauen mit Bioblo“ austesten, bei der kleine und große Kunstwerke aus dem Biowerkstoff entstanden.

Die Aktionswand „Mikroplastik“ gab einen spannenden Überblick zur Entstehung sowie zu den Eintragswegen von Mikroplastik in die Umwelt und den menschlichen Organismus. Jeder konnte seinen persönlichen Tipp für die Vermeidung von Mikroplastik hinterlassen: Mit der Tupperdose zum Metzger gehen, mit Korb einkaufen, unverpacktes Obst und Gemüse oder Getränke in Glas- statt PET-Flaschen einkaufen sind einige Ideen. Vor diesem Hintergrund lernten die Besucher auf der Insel „Biologisch abbaubare Werkstoffe“, dass es einige Produkte aus Biokunststoffen gibt, die biologisch abbaubar sind, d.h. dass sie durch Mikroorganismen vollständig zu Kohlendioxid (CO2), Wasser (H2O) und Biomasse abgebaut werden können. Einige davon sind zudem kompostierbar, wie z.B. der Bioabfallbeutel oder Biomulchfolien.

Beim großen C.A.R.M.E.N.-Gewinnspiel mit der Schätzfrage „Wie viele Maiskörner befinden sich in dem Zylinder?" haben mehr als 600 Besucher mitgemacht. Zu gewinnen gab es nachhaltige Preise im Gesamtwert von über 300 Euro, die von verschiedenen Unternehmen gestiftet wurden. Für alle Neugierigen: Im Gefäß befanden sich 8.376 Maiskörner. Am nächsten zur Gesamtzahl lag Hermann S. aus Uffenheim mit seiner Schätzung und gewinnt damit den ersten Preis, eine Sporttasche aus Biobaumwolle von Melawear. Der zweite Preis, ein Geldbeutel aus Kork von bleed, geht an Laura K. aus Dinkelsbühl. Über ein Duftset mit natürlichen Ölen von Neumond freut sich Christine S. aus Wittelshofen. Drei Spielesets - bestehend aus Bumerang, Wurfscheibe und binabo-Ball aus Nachwachsenden Rohstoffen von TicToys - gehen an Gerhard H. aus Bechhofen, Johanna Z. aus Rudelstetten-Alerheim und Marco M. aus Gerolfingen. Je eine Brotbox aus Biokunststoff auf Basis von Zuckerrohr von doraplast gewinnen Andrea G. aus Bechhofen, Marianne S. aus Munningen, Marion D. aus Uffenheim, Matthias H. aus Aalen und Christian H. aus Bühlertann.

C.A.R.M.E.N. e.V. dankt den großzügigen Sponsoren der Preise und gratuliert allen Gewinnern des Mais-Gewinnspiels 2019!

Initiiert wurde der gemeinsame Auftritt vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern e.V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach. Zahlreiche engagierte Landwirte aus der Region stellten auf rund einem Hektar Fläche unter dem Motto „Ackerschätze – aus Liebe zur Heimat“ die heimische Landwirtschaft vor. Neben verschiedenen Getreidesorten, Hülsenfrüchten und Knollengemüsen vermittelten auch ein „Bett im Kornfeld“ und ein Maislabyrinth viele Informationen rund um den Ackerbau.

Circa 3.800 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.


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