Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


65 2018Straubing, 20. Dezember 2018 * Am 22. Dezember 1998 besuchten Dr. Theodor Weber, damaliger Vorstandsvorsitzender von C.A.R.M.E.N. e.V. und Edmund Langer, heutiger Geschäftsführer, zum ersten Mal Straubing. Bei dem Termin vor 20 Jahren wurde das Potenzial der Gäubodenstadt als möglicher neuer Standort eines internationalen Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe (KoNaRo) in Augenschein genommen.

Im Rahmen des Termins präsentierte Dr. Weber dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt Straubing, Reinhold Perlak, die Pläne für das Kompetenzzentrum. Dieses sollte zunächst mit 50 Arbeitsplätzen im Rahmen der sogenannten High-Tech-Offensive Bayern durch die Bayerische Staatsregierung errichtet werden. Anschließend wurden mögliche Standorte für das Projekt besichtigt: das Offizierskasino in der Wittelsbacherhöhe, ein unbebautes Gelände Richtung Alburg, das Gründerzentrum im Industriegebiet Straubing-Sand und das alte Männerkrankenhaus in der Schulgasse. Sehr schnell stellte sich das alte Männerkrankenhaus als idealer Standort für das zukünftige Kompetenzzentrum heraus. Das alte Gebäude musste zwar saniert werden, es war aber schnell verfügbar, eignete sich hervorragend für die Aufgaben und auf dem Grundstück war eine Erweiterung jederzeit möglich. Aus heutiger Sicht die ideale Standortwahl.

„So begann vor 20 Jahren mit einem Besuch kurz vor Weihnachten, damals bei leichtem Schneefall, eine großartige Entwicklung", erinnert sich Edmund Langer. Es folgten die Renovierung des alten Männerkrankenhauses und der Einzug von C.A.R.M.E.N. e.V. im Januar 2001. Drei Säulen sind inzwischen Teil des Kompetenzzentrums: C.A.R.M.E.N. e.V., das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) sowie der TUM Campus Straubing. 2017 wurde Straubing zur Universitätsstadt und heute arbeiten fast 300 Mitarbeiter am KoNaRo.

Circa 1.900 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.


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