Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


63 2018Straubing, 18. Dezember 2018 * Weiterbetrieb, Repowering oder Stilllegung – was passiert mit Windenergieanlagen nach Auslaufen des bisherigen Vergütungsmodells? Das C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch „Windenergie nach 20 Jahren EEG-Vergütung“ am 12. Februar 2019 in Schweinfurt widmet sich grundsätzlichen Fragestellungen, die sich für Betreiber und Gesellschafter von Windenergieanlagen mit Post-EEG-Konzepten ergeben. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Fachagentur Windenergie an Land sowie dem Bundesverband WindEnergie e.V./Landesverband Bayern.

„Der Wind der Wind, das himmlische Kind“… weht ungeachtet jeglicher technischer Nutzung weiter. Besagte technische Nutzung von Windenergieanlagen unterliegt hingegen baulichen, technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Bis 2025 ist knapp ein Drittel der deutschlandweit installierten Wind-Onshore-Leistung vom Vergütungswegfall betroffen. In Bayern gestaltet sich die Situation aufgrund des vergleichsweise jungen Anlagenparks vorläufig noch etwas entspannter, da erst ab 2025 bzw. verstärkt ab 2030 größere Leistungsmengen aus der Vergütung fallen werden.

Ein Großteil der Anlagen in Deutschland wird voraussichtlich rückgebaut und ggf. durch leistungsstärkere moderne Anlagen ersetzt. Aus technischer und wirtschaftlicher Sicht können neben den Optionen Stilllegung oder Repowering auch Gründe für den Weiterbetrieb sprechen. Für eine langfristige Perspektive empfiehlt es sich schon jetzt, Überlegungen über die Zeit nach dem EEG anzustellen.

Wann lohnt sich der Weiterbetrieb bzw. wann sollten Windenergieanlagen rückgebaut werden? Welche Aspekte sollten in die Entscheidungsfindung einfließen und welche Analysemöglichkeiten stehen Anlagenbetreibern zur Verfügung? Das Fachgespräch setzt sich mit den möglichen Post-EEG-Konzepten auseinander. Experten beleuchten die grundsätzlichen Optionen Weiterbetrieb, Repowering und Anlagenstilllegung, zwischen denen der Anlagenbetreiber zu entscheiden hat. Sie widmen sich rechtlichen und finanziellen Aspekten, wie den Erlösoptionen oder der Nutzungsvertragsgestaltung, sowie baulichen und technischen Fragestellungen, wie Standsicherheit, Rückbau oder Recycling.

Die Veranstaltung richtet sich an Betreiber und Gesellschafter von Windenergieanlagen, wie Genossenschaftsmitglieder und Bürger, industrielle Stromkunden sowie alle fachlich Interessierten.
Der Tagungsbeitrag in Höhe von 80 Euro (inkl. MwSt.) beinhaltet die Tagungsunterlagen sowie Getränke und Verpflegung während der Veranstaltung. Für Vertreter bayerischer Behörden und Studierende gilt der ermäßigte Tagungsbeitrag in Höhe von 70 Euro.

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.


Circa 2.700 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.


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