Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


12 2015aKnapp 300 Teilnehmer informierten sich zu Energiespeichern

Straubing, 17. März 2015 * (cli) * Am Montag, den 16. März 2015 fand in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle in Straubing das 22. C.A.R.M.E.N.-Forum statt. Knapp 300 Teilnehmer hörten die Vorträge und diskutierten zum Thema „Energiespeicher – Schlüssel zur Energiewende?!“. Am Ende bestand Einigkeit darüber, dass Speicher notwendig sind, aber die Technologien noch weiter erforscht und marktreif werden müssen.

 

Nach der Begrüßung der Politiker und Ehrengäste durch Ltd. MR a.D. Hermann Meyer, Vorstandsvorsitzender von C.A.R.M.E.N. e.V., sprach Maria Stelzl, 2. Bürgermeisterin der Stadt Straubing, und freute sich sehr, dass die Kompetenzbereiche der Nachwachsenden Rohstoffe und Erneuerbaren Energien in Straubing angesiedelt sind und C.A.R.M.E.N. im diesjährigen Forum ein wichtiges Thema für die Energiewende diskutiert. Landrat Josef Laumer hieß die Teilnehmer ebenfalls willkommen und lobte den Einsatz der Experten der drei Säulen des Kompetenzzentrums für die Energiewende. Edmund Langer, Geschäftsführer von C.A.R.M.E.N e.V. , bedankte sich bei den beiden Kooperationspartnern, dem Centrum für Energiespeicherung der Fraunhofer Institute UMSICHT und IGB und dem Technologiezentrum für Energie der Hochschule Landshut, für die tolle Zusammenarbeit und würdigte die gute Kooperation von Stadt und Landkreis mit dem Kompetenzzentrum.

12 2015bIn seiner Begrüßungsrede betonte Ministerialdirigent Rudolf Escheu vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, dass eine Energiewende ohne Speicher nicht möglich ist. Es sei nicht die Frage, ob Speicher nötig sind, sondern wie man diese einsetzen soll. Nach dem Kernkraftausstieg 2023 geht man, derzeitigen Berechnungen zufolge, von einem jährlichen Strom-Defizit in Höhe von 40 Milliarden Kilowattstunden aus. Escheu betont, dass man diese Lücke schließen muss. Die Erneuerbaren Energien unterliegen natürlichen Schwankungen und „…Energiespeicher sind Mechanismen, die diese Schwankungen ausgleichen“ können. Verschiedene Verfahren wie Power-to-Gas oder Pumpspeicher rechnen sich heute noch nicht. Er verwies auf den im Februar beendeten Energiedialog, bei dem sich Experten mit verschiedenen Speichern beschäftigt haben. Speicher können die Stabilität der Netze zwar erhalten, aber die Deckungslücke im Jahre 2023 nicht schließen, denn sie speichern nur Strom, welcher vorher auch produziert wurde. Speichertechnologien müssen gezielt eingesetzt werden. Wichtig dafür ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Märkte neu zu gestalten.

In den Fachblöcken „Speicher als Komponente der Energiewende?“, „Energiespeicher und ihre Systemrelevanz“ und „Dezentrale Anwendungen“ referierten Experten der Branche zur Notwendigkeit von Speichern, verschiedenen Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten. Nach den Vorträgen wurden die angesprochenen Themen mit dem Publikum rege diskutiert und viele Fragen der Teilnehmer geklärt.

Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg und die Beteiligten waren sich einig, dass aus dem Titel „Schlüssel zur Energiewende?!“ das Fragezeichen zu streichen ist, denn Speicher sind notwendige Schlüsselkomponenten der Energiewende. Die Herausforderung der Energiewende ist und bleibt eine „gesamtgesellschaftliche und generationenübergreifende Aufgabe“, dies betonte auch Ministerialdirigent Rudolf Escheu in seiner Rede.

Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel. 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: (www.carmen-ev.de).

Circa 3.100 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.
Presseanfragen an C.A.R.M.E.N. e.V., Tel.: 09421/960-300


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