Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


53 2014Thematisierung der Flexibilitätsprämie und RapsTrak200

Straubing, 20. November 2014 * (cli) * Am Dienstag, den 18. November 2014 fand im Gasthaus Vilstaler Hof in Rottersdorf bei Landau der 36. Niederbayerische Biogasstammtisch statt. Die Regionalgruppe Niederbayern des Fachverbands Biogas e.V. organisiert diesen gemeinsam mit C.A.R.M.E.N. e.V.. Der Stammtisch ist ein Treffpunkt zum Austausch von Erfahrungen, Klären von Fragen und ein Einstieg für Neulinge in das Thema „Biogas". Die Veranstaltung wurde von circa 45 Gästen besucht, die interessiert den beiden Vorträgen von Uwe Welteke-Fabricius (Cube Engineering) und Roland Dindaß (Technologie- und Förderzentrum) zuhörten.

Robert Wagner, stellvertretender Regionalgruppensprecher der Regionalgruppe Niederbayern des Fachverbands Biogas e.V., begrüßte die Teilnehmer und dankte allen für ihr Kommen. Im Anschluss daran referierte Welteke-Fabricius über „Investieren mit der Flexiprämie – mehr verdienen mit bedarfsorientierter Einspeisung". Dabei ging er unter anderem auf den Status der Bioenergie heute und morgen ein. Er betonte, dass Biogas regelbar und bedarfsorientiert ist und sich somit optimal am Strommarkt platziert, da man flexibel und bedarfsgerecht einspeisen kann. Im weiteren Vortrag erläuterte er den Spotmarkt und brachte Beispiele für einen optimalen Fahrplanbetrieb einer Biogasanlage (unter dem EEG 2014).

Roland Dindaß stellte den Teilnehmern das neue Förderprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums „RapsTrak200" vor, bei dem Neuanschaffungen und Umrüstungen von Traktoren und beweglichen Arbeitsmaschinen der Abgasstufen IIIB (bis 31.03.2016) und IV (bis 31.12.2017) für den Betrieb mit Rapsöl gefördert werden. Die Förderhöhe beträgt maximal 7.500 Euro pro Maßnahme und ist auf 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und 200 Förderfälle begrenzt. Gefördert werden land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Lohnbetriebe, Maschinengemeinschaften etc. im Freistaat Bayern, die gemäß § 57 EnergieStG zur Entlastung von der Energiesteuer berechtigt sind. Als zulässige Kraftstoffe dienen Rapsölkraftstoff nach DIN 51605, Pflanzenölkraftstoff nach DIN SPEC 51623 und Diesel (nur als Start-/Spülkraftstoff in Zwei-Tank-Systemen oder im Winterbetrieb). Weitere Voraussetzung für die Förderung ist eine Wartung gemäß Hersteller-Vorgaben über mindestens zwei Jahre. Zweck der Förderung ist eine Umsetzung der langfristigen Strategie zum Einsatz von Biokraftstoff in der Land- und Forstwirtschaft. Neben dem Beitrag zum Boden- und Gewässerschutz, kann damit auch die regionale Wertschätzung erhöht werden und durch das Nebenprodukt Eiweiß wird eine größere Unabhängigkeit von Mineralölimporten und eine Versorgung mit heimischen Eiweißfutter sichergestellt. Anträge hierfür können beim TFZ eingereicht werden.

Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel. 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: (www.carmen-ev.de).

Circa 2.600 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.
Presseanfragen an C.A.R.M.E.N. e.V., Tel.: 09421/960-300


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