Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


C.A.R.M.E.N. e.V. informiert an vier Tagen im Oktober, wann sich die Flexiprämie für Anlagenbetreiber lohnt

38 2014Straubing, 04. September 2014 * (cli) * C.A.R.M.E.N. e.V. veranstaltet im Oktober 2014 bayernweit eine Reihe von Fachgesprächen zum aktuellen Thema "Flexibilitätsprämie für Biogasanlagen – Wann lohnt sich das?" Die Informationsveranstaltungen finden am 07. Oktober in Sankt Wolfgang/Oberbayern, am 11. Oktober im Rahmen der Renexpo in Augsburg, am 13. Oktober in Herrieden bei Ansbach und am 16. Oktober in Bayreuth statt. Die Fachgespräche richten sich vor allem an Biogasanlagenbetreiber, freie Berater und Firmenkundenbetreuer von Banken.

Die Novellierung des EEG, welche am 01. August 2014 in Kraft getreten ist, ermöglicht auch Bestandsbiogasanlagen die Flexibilitätsprämie zu beanspruchen. Diese belohnt das Bereitstellen höherer installierter BHKW-Leistung als durchschnittlich über das Jahr gefahren wird. Allerdings ist die Flexibilitätsprämie gedeckelt auf einen Zubau von 1.350 MW an Leistung bundesweit. Die Bundesnetzagentur meldet wenn dieser Wert erreicht ist und es kann zunächst keine weitere BHKW-Leistung für die Flexiprämie angemeldet werden. Entscheidungen zur Flexibilisierung der eigenen Biogasanlage sollen nun aber keineswegs überstürzt getroffen werden, sondern es soll jetzt die Zeit genutzt werden, sich gründlich über die Möglichkeiten und Grenzen zu informieren. Ziel eines flexiblen Anlagenbetriebes für den Betreiber ist neben der bedarfsgerechten Bereitstellung von Strom natürlich immer die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Biogasanlage. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, hängt von technischen, betriebswirtschaftlichen, energiewirtschaftlichen und juristischen Fragestellungen ab. Diese Fragestellungen werden in den Fachgesprächen thematisiert. Nach einer kurzen Begrüßung erörtern Referenten von C.A.R.M.E.N. e.V. die Rahmenbedingungen der Flexibilitätsprämie und stellen die technischen Anforderungen an einen flexiblen Anlagenbetrieb dar. Im Anschluss an eine kurze Kaffeepause wird auf die Wirtschaftlichkeit der Flexibilisierung eingegangen. Danach erläutert ein Umweltgutachter, wie das nach dem EEG notwendige Gutachten aussieht und ein Praktiker stellt seine eigenen Erfahrungen vor. An den jeweiligen Terminen referieren verschiedene Umweltgutachter und Praktiker. Weitere Infos dazu entnehmen Sie bitte unserem Programm.

Weitere Informationen: C.A.R.M.E.N. e.V., Schulgasse 18, 94315 Straubing, Tel. 09421/960-300, Fax: -333, E-Mail: (www.carmen-ev.de).

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Presseanfragen an C.A.R.M.E.N. e.V., Tel.: 09421/960-300