Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Energieeinsparverordnung (EnEV) löste am 1. Februar 2002 die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung ab und dient der Einsparung von Energie in Gebäuden. Die EnEV wurde zuletzt mit Wirkung zum 1. Mai 2014 geändert. Einige Änderungen wurden erst zum 1. Januar 2016 wirksam daher wird häufig die Bezeichnung EnEV 2016 verwendet. Die von der Bundesregierung aufgestellten Ziele eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050 sollen durch die Verordnung von Mindeststandards und Förderinstrumente (z. B. Vor-Ort-Beratung, Wohngebäudesanierung, kommunale Maßnahmen) erreicht werden.

Die Kleinfeuerungsanlagenverordnung wurde als erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes erlassen. Sie betrifft vor allem Heizungen im häuslichen Bereich, egal ob mit Öl, Gas oder Biomasse befeuert. Neben der Nennung der Regelbrennstoffe sind hier im Besonderen die einzuhaltenden Emissionsgrenzwerte sowie die Überwachungsvorschriften und Ableitbedingungen für die Rauchgase festgelegt.

Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien

(Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG)

Das EEG in der aktuell gültigen Fassung trat am 1. August 2014 in Kraft.

Das Gesetz regelt

  • den vorrangigen Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Deponiegas, Klärgas, Biomasse, Geothermie, Windenergie und solare Strahlungsenergie) und aus Grubengas im Bundesgebiet an die Netze für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität,
  • die vorrangige Abnahme, Übertragung, Verteilung, Vermarktung und Vergütung bzw. Förderung dieses Stroms durch die Netzbetreiber sowie
  • den bundesweiten Ausgleich des abgenommenen und vergüteten Stroms.

KWKG

Das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz - KWKG) in der aktuell gültigen Fassung trat am 01.01.2016 in Kraft. Ziel des Gesetzes ist die Steigerung der Nettostromerzeugung aus KWK-Anlagen auf 110 Terawattstunden (TWh) bis zum Jahr 2020 und auf 120 TWh bis zum Jahr 2025.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) gibt es seit August 2008 und erhielt seine letzte Änderung im Oktober 2015. Es dient dem Ziel den Anteil von erzeugter Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien zu erhöhen. Es soll der Verbrauch fossiler Ressourcen reduziert und die Unabhängigkeit von Energieimporten verbessert werden. Ein weiterer Zweck ist die Weiterentwicklung der wärme-/ kälteerzeugenden Technologien auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien.


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