Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Mit dem Infrakredit Tiefengeothermie ermöglicht der Freistaat Bayern über die LfA die günstige Finanzierung von Wärmenetzen, in die überwiegend Wärme aus Tiefengeothermieanlagen eingespeist wird. Hierbei ist sowohl die Neuerrichtung als auch die Erweiterung bereits bestehender Wärmenetze förderfähig.

Förderfähige Maßnahmen

Förderfähig sind die Investitionskosten für die Errichtung eines Wärmenetzes sowie die Kosten für eine Erweiterung (Hauptanbindungsleitung, Hausübergabestation und Hausanschlussleitungen abzgl. Baukostenzuschüsse und Anschlusskostenbeiträge).

Antragsteller

Gefördert werden gewerbliche Unternehmen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände in Bayern.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt als Darlehen. Hierbei besteht die Möglichkeit zwischen einem Investitions- bzw. einem Zinszuschuss für ein Förderdarlehen der LfA zu wählen.
Die Förderung beträgt im Wärmeabsatzbereich
• 0,5 bis 1,5 MWh bis zu 60 EUR
• 1,5 bis 3,0 MWh bis zu 40 EUR
je Meter Trassenlänge, wobei sich der Förderhöchstbetrag auf 1,5 Mio. EUR pro Projekt beschränkt.
Für eine Förderung gilt, dass das Vorhaben grundsätzlich auch im Rahmen des KfW-Programms „Erneuerbare Energien" gefördert und für mindestens 7 Jahre zweckentsprechend genutzt werden muss.
Eine Kumulierbarkeit mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Hierbei ist zu beachten, dass die Beihilfeintensität der insgesamt gewährten öffentlichen Förderung 30 % der förderfähigen Kosten nicht übersteigen darf.

Antragsstellung

Grundsätzlich gilt, dass Anträge vor Vorhabensbeginn bei der LfA Förderbank Bayern eingereicht werden müssen.

Nähere Informationen

LfA – Infrakredit Tiefengeothermie