Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt.
Gefördert wird im KfW-Programm Erneuerbare Energien "Premium“  mit der Programmnummer 271/281 unter anderem die Errichtung von großen Wärmespeichern am 10 m³ (Innovationsförderung).

Förderfähig sind Wärmespeicher mit einem Speichervolumen von mehr als 10 m³ Wasser für den Ausgleich des Tagesgangs der Wärmelast oder für den Ausgleich des saisonalen Gangs der Wärmelast bei Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien.

Voraussetzung

  • Die im Speicher unter Auslegungsbedingungen maximal enthaltene, nutzbare  Wärmemenge muss wenigstens 15% des maximalen täglichen Wärmebedarfs der angeschlossenen Wärmeverbraucher betragen.
  • Der jährliche Wärmeverlust des Speichers muss bei weniger als 10% der entnommenen Wärme liegen.
  • Bei Speichern, die gemäß Auslegungsrechnungen weniger als 12 mal im Jahr entladen werden, erhöht sich der zulässige Verlust auf 40%.

Höhe der Förderung

Es handelt sich um einen zinsgünstigen Kredit, mit dem bis zu 100% der förderfähigen Nettoinvestitionskosten gefördert werden können.

Zudem kann ein Tilgungszuschuss gewährt werden. Er beträgt bei Wasserspeichern 250 EUR/m³ Speichervolumen, bei Latentwärmespeichern und bei sonstigen Wärmespeichern 250 EUR/m³ Wasseräquivalent. Die Förderung ist auf 30% der für den Speicher nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten beschränkt. Der Förderbetrag je Wärmespeicher beträgt höchstens 1 Mio. EUR.

KMU-Bonus

Sofern die Errichtung der Anlage auch dem Betrieb eines kleinen oder mittleren Unternehmens (KMU) dient, kann der Förderbetrag für KMU um 10% des gesamten Zuwendungsbetrags erhöht werden.

Hinweis für Speicher, die nach dem KWK-Gesetz förderfähig sind
Für Speicher, die einen Zuschlag nach dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) erhalten können, erfolgt keine Förderung im Rahmen dieser Richtlinie.

Antragstellung

Die Antragstellung muss vor Maßnahmenbeginn bei einem Kreditinstitut (Hausbank) erfolgen. Kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände stellen den Antrag direkt bei der KfW.

Ansprechpartner

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstr. 5-9
60325 Frankfurt
Tel.: 069 7431-0
Fax: 069 7431-2944
Infocenter:
Tel.: 0800 5399001 (kostenfrei)
Fax: 069 7431-9500

Auf den Programmseiten der KfW erhalten sie weitere wichtige Informationen.


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