Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. In diesem Zusammenhang werden u.a. im Rahmen der Innovationsförderung Biomasse die Nachrüstung von Sekundärmaßnahmen zur Emissionsminderung und Brennwertnutzung bei bereits bestehenden Biomasse- und Feuerungsanlagen mit einer installierten Nennwärmeleistung bis 100 kW gefördert.

 Förderfähige Maßnahmen

Förderfähig sind Anlagenkomponenten zur Brennwertnutzung (Abgaswärmetauscher) sowie zur sekundären Abscheidung, der im Abgas enthaltenen Partikel. Zu letzteren zählen:

  • elektrostatische Abscheider,
  • filternde Abscheider (z.B. Gewebefilter, keramische Filter)
  • Abscheider als Abgaswäscher, ohne Nutzungsmöglichkeit des durch Abgaskondensation erzielbaren Wärmeertrags.

    Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone.

Art und Höhe der Förderung

Die Innovationsförderung erfolgt in Form eines Zuschusses und beträgt pauschal 750 EUR je nachgerüstete Holzfeuerstätte. Bei neu zu errichtenden Holzfeuerstätten, die in den Genuss der Basisförderung im Rahmen des MAP kommen könnten und mit einer Einrichtung zu  Brennwertnutzung sowie zur sekundären Abscheidung von Stäuben ausgestattet werden, sei auf die gewährte Innovationsförderung verwiesen, die auf den Förderseiten "BAFA - Förderung von Scheitholzvergaserkesseln" und "BAFA - Förderung von automatisch beschickten Biomassefeuerungen bis 100 kW" beschrieben ist.

Antragsteller

(1) Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen (z. B. eingetragene Vereine)

(2) Kleine oder mittlere Unternehmen (KMU), Contractoren, KMU, an denen mehrheitlich Kommunen beteiligt sind, freiberuflich Tätige, Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau

Antragstellung

Ab dem 01.01.2018 müssen alle Antragsteller vor Umsetzung der Maßnahme einen Förderantrag beim BAFA einreichen. Als Beginn gelten der Abschluss eines Lieferungs- und/oder Leistungsvertrages sowie die Auftragsvergabe. Maßgeblich ist dabei das Eingangsdatum des Antrags beim BAFA.
Übergangsfrist für Inbetriebnahmen im Jahr 2017:
Antragsteller gemäß Kategorie (1), die ihre förderfähige Anlage noch 2017 in Betrieb nehmen, können den Förderantrag noch innerhalb von neun Monaten nach der Inbetriebnahme stellen.

Verbindliche Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsbehörde:
BAFA - Innovations- und Zusatzförderung – Brennwertnutzung
BAFA - Innovations- und Zusatzförderung – Partikelabscheidung


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