Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. 
Gefördert werden im KfW-Programm Erneuerbare Energien "Premium“ mit der Programmnummer 271/281 unter anderem automatisch beschickte Biomasseheizanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 100 kW bis 2 MW.

Förderfähige Maßnahmen

Die Errichtung und/oder Erweiterung von Wärmespeichern mit mehr als 10 m3 ist förderfähig, sofern sie überwiegend aus Erneuerbaren Energien gespeist werden und die im Antrag auf Tilgungszuschuss aufgeführten Qualitätskriterien einhalten.

Antragsteller

Förderfähig sind
• Natürliche Personen, die die erzeugte Wärme und/oder den erzeugten Strom ausschließlich für den privaten Eigenbedarf nutzen (keine Vermietung und keine Landwirtschaft)
• Gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
• Freiberuflich Tätige
• Unternehmen
• Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände

Art und Höhe der Förderung

Es handelt sich um einen zinsgünstigen Kredit, mit dem bis zu 100% der förderfähigen Nettoinvestitionskosten gefördert werden können, maximal jedoch 25 Mio. EUR pro Vorhaben.
Zusätzlich wird ein
• Tilgungszuschuss in Höhe von 20 EUR je kW Nennwärmeleistung, max. 50.000 EUR je Anlage gewährt
• Der Tilgungszuschuss erhöht sich um
- 20 EUR je kW Nennwärmeleistung, wenn die staubförmigen Emissionen maximal 15 mg/Nm³ betragen.
- 10 EUR je kW Nennwärmeleistung, wenn ein Pufferspeicher von mind. 30 l/kW installiert wird.
• Der Höchstbetrag des Teilschulderlasses beträgt 100.000 EUR je Anlage.
KMU-Bonus
Sofern die Errichtung der Anlage auch dem Betrieb eines kleinen oder mittleren Unternehmens (KMU) dient, kann der Förderbetrag für KMU um 10% des gesamten Zuwendungsbetrags erhöht werden.
Zusatzförderung APEE
Ein Zusatzbonus von 30% auf den zuvor geschilderten Tilgungszuschuss kann auf Grundlage des neuen Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) für Anlagen gewährt werden, die seit dem 1. Januar 2020 in Betrieb genommen wurden und zudem bestehende Wärmeerzeuger ersetzen, die
• ein Gas- oder Ölkessel sein müssen;
• weder Brennwerttechnik noch Brennstoffzellentechnologie nützen;
und (noch) nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung für mindestens 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel unterliegen.

Antragsstellung:

Private und privatrechtliche Kreditnehmer stellen den Antrag mit dem Kreditantrag bei der Hausbank. Kommunen, kommunale Betriebe und Zweckverbände stellen den Antrag direkt bei der KfW.

Nähere Informationen

KfW - Erneuerbare Energien "Premium" (271)


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