Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Im Rahmen der Dorferneuerungsrichtlinie (DorfR) fördert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mittels Zuschuss u. A. die Errichtung und Umsetzung gemeinschaftlicher und öffentlicher Anlagen und Maßnahmen. Hierdurch sollen auch Beiträge zum Klimaschutz, zur Energiewende und zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden, um ländliche strukturierte Gemeinden vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Klimawandels auf künftige Ereignisse vorzubereiten.

Im Rahmen der Dorferneuerung können

  • Vorbereitungen, Planungen, Beratungen,
  • gemeinschaftliche und öffentliche Maßnahmen und Anlagen sowie
  • private Vorhaben gefördert werden.

Dazu zählen auch Nahwärmenetze, sofern sie mit erneuerbaren Energien gespeist werden. Sie sind der Maßnahme nach Nr. 2.6 der Anlage zur Dorferneuerungsrichtlinie untergeordnet, die die Schaffung und Entwicklung von kleineren öffentlichen oder gemeinschaftlichen Anlagen zur umweltfreundlichen oder klimaschützenden Ver- und Entsorgung ermöglicht.

Die Förderung ist auf max. 200.000 Euro je Nahwärmenetz begrenzt. Ein Förderhöchstsatz von 40% darf auch in Kombination mit einem oder mehreren anderen Förderprogrammen nicht überschritten werden.

Machbarkeitsstudien für Nahwärmenetze können bis zu 70% der Ausgaben bezuschusst werden.

Antragstellung

Die Gemeinde stellt beim Amt für Ländliche Entwicklung ihres jeweiligen Regierungsbezirkes schriftlich den Antrag auf Durchführung einer Dorferneuerung im Sinne der DorfR.

Nähere Informationen zum gesamten förderfähigen Maßnahmenpaket der Dorferneuerung Bayern

STMELF – Dorferneuerung


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